Yahoo-Mobile-Studie 17.06.2015, 07:30 Uhr

Junge Mütter nutzen Smartphone am meisten

Immer mehr User greifen zum Smartphone, ganz vorne liegen dabei junge Mütter. Der Mobile-Wandel hat auch Auswirkungen auf Werbungtreibende, die ihre Angebote anpassen müssen.
(Quelle: Shutterstock.com/Syda Productions)
Für 67 Prozent ersetzt das Smartphone mittlerweile den PC. Die Gründe dafür sind für die rund 6.000 Befragten der Yahoo-Studie "The Shift to Smartphone Dominance" die zunehmend größer werdenden Bildschirme, Cross-Screen-Möglichkeiten sowie immer nützlichere Apps.
Die Gruppe, die ihre Zeit überwiegend mit dem Mobile Device verbringt, sind mit 31 Prozent junge Mütter zwischen 18 und 34 Jahren. Sie legen vor allem Wert auf die Aktualität der Daten und den einfachen Zugriff, die ihnen die mobile Nutzung von Online-Angeboten bietet. Junge Smartphone-dominante Männer führen dagegen mit 22 Prozent den Trend der Multi-Device-Nutzung an.  

Jeder zweite wird ein Smartphone-dominater Nutzer

Laut Yahoo wird in den kommenden drei bis vier Jahren fast jeder zweite Smartphone-Besitzer in Deutschland zu den Smartphone-dominaten Nutzern zählen. 38 Prozent von ihnen sind heute schon offen für native Werbung bei der mobilen Nutzung. Redaktionell gestaltete Anzeigen sollen die Relevanz für den Nutzer verstärken und die höchste Werbeerinnerung bei Usern auslösen.
Phablets führen laut Yahoo den Siegeszug der Geräte an, denn der Studie zufolge ist die Nutzung von Phablets im vergangenen Jahr um 148 Prozent gestiegen. Tablet-Nutzer verbrachten im Schnitt elf Minuten vor dem Gerät, im Vergleich dazu Smartphone-Nutzer nur 4,5 Minuten. Yahoos Schlussfoglerung: Das Engagement nimmt mit der Größe des Bildschirms zu.
Der abschließende Rat des Unternehmens: Firmen sollten bei der Entwicklung ihrer mobilen Strategien auch die Einführung immer größerer Phablets berücksichtigen. Denn der größere Bildschirm sorgt zudem für eine bessere Integration nativer Werbung in den Inhalt von Webseiten und Apps.
Die Studie "The Shift to Smartphone Dominance" wurde unter Verwendung qualitativer und quantitativer Umfragedaten von knapp 6.000 Smartphone-Nutzern aus Deutschland, den USA, Großbritannien und Frankreich sowie der Gesamtheit der Flurry Analytics-Daten aus Januar 2015 aufgesetzt. In Deutschland wurden im Januar 2015 1.011 Smartphone-Besitzer im Alter zwischen 18 und 64 Jahren im Rahmen einer 30-minütigen Online-Befragung interviewt.
Yahoo selbst plant offenbar Services wie Maps, Pipes, GeoPlanet, PlaceSpotter APIs sowie einige regionale Seiten zu schließen. Der Fokus soll künftig auf dem Suchmaschinen- und digitalem Content-Geschäft liegen.




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