Suchmaschinenoptimierung
10.07.2014, 08:59 Uhr

Die fünf größten Risiken für SEOs

Ein Rankingverlust ist nicht das Schlimmste, was einer SEO-Agentur passieren kann. Dienstleister sollten sich genau mit den Risiken auseinandersetzen, denen sie täglich ausgesetzt sind.
(Quelle: shutterstock.com/Welf Aaron)
SEO-Dienstleister können viel Ärger vermeiden, wenn sie sich frühzeitig Gedanken über die für sie typischen Risiken machen. Wer von Anfang an weiß, wo die Gefahren lauern, kann sich auch rechtzeitig davor schützen. Experten haben im Leitfaden "Abgemahnt und Abgestraft" von finanzen.de die wesentlichen Risiken für Agenturen und deren Kunden zusammengefasst.
  1. Urheber-, marken- und wettbewerbsrechtliche Abmahnungen kosten Zeit, Geld und Nerven. Richtig peinlich wird es dann, wenn eine Abmahnung erst durch die Maßnahmen einer Agentur verursacht wird und der Kunde bzw. dessen Anwalt den Ärger dann ausbaden muss. Wird auf eine Abmahnung nicht fristgerecht reagiert, folgt möglicherweise eine Unterlassungsklage, die wiederum mit Anwalts- und Gerichtskosten verbunden ist.

  2. Richtig teuer wird es bei einem Verstoß gegen eine Unterlassungserklärung. Der verletzte Vertragspartner kann hier schnell eine fünfstellige Vertragsstrafe verlangen. Falls ein SEO-Dienstleister einen Verstoß verursacht, obwohl er weiß (oder wissen müsste), dass sein Kunde eine Unterlassungserklärung unterzeichnet hat, muss er die Strafe womöglich zahlen.
    SEO-Risiken in der Übersicht
    (Quelle: finanzen.de)

  3. Gekaufte Links, die nicht als Werbung gekennzeichnet werden, sind nicht mit dem gesetzlichen Schleichwerbeverbot zu vereinbaren. Für Dienstleister, die Linkkauf anbieten, ergibt sich dadurch die Gefahr, dass ihr Vertrag mit einem Kunden womöglich unwirksam ist. Denn ein Vertrag, der einen Verstoß gegen das Gesetz beinhaltet, kann für nichtig erklärt werden.

  4. Agenturen, die bei der Suchmaschinenoptimierung ohne das Wissen ihrer Kunden mit fragwürdigen und unlauteren Methoden arbeiten, können möglicherweise für eine Abstrafung durch Google verantwortlich gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch des Kunden bei einem Rankingverlust ist grundsätzlich denkbar, der Ärger ist ohnehin vorprogrammiert.

  5. SEO-Dienstleister, die ihren Kunden ein konkretes Erfolgsversprechen geben, müssen das versprochene Ergebnis auch erbringen. Schwierigkeiten kann es hierbei zum Beispiel dann geben, wenn der Kunde die Empfehlungen der Agentur nicht umsetzt und der Erfolg ausbleibt. Auch das Risiko, dass der Kunde am Ende nicht zahlen will oder kann, sollte stets bedacht werden.

Gerade für Online-Modeshops, die ihr Sortiment häufig wechseln, ist eine gut durchdachte SEO-Strategie von großer Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Rubriken- und Produktseiten.
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