Umstellung auf Google Shopping
18.01.2013, 11:41 Uhr

Neue Rabatte, neue Richtlinien

Google stellt im Februar 2013 auch in Deutschland seine bisher kostenlose Produktsuche auf ein Bezahlmodell nach dem Adwords-Prinzip um. Jetzt gibt der Internetkonzern weitere Details zur Höhe der Rabatte, den Spezifikationen für die Feeds und den neuen Richtlinien preis.
Händler, die ihre Angebote auch künftig in Googles Produktsuche präsentieren möchten, müssen zahlen. Die Umstellung erfolgt schrittweise und soll bis zum Ende des zweiten Quartals 2013 abgeschlossen sein. Sameer Samat, als Vizepräsident für Google Shopping zuständig, hatte schon im Dezember Rabatt versprochen und nennt jetzt weitere Eckpunkte für E-Commerce-Betreiber.
Google bietet Händlern, die sich bis zum 12. April 2013 registrieren und eine Kampagne mit Anzeigen mit Produktinformationen erstellen, in der sie alle ihre Produkte bewerben, eine Gutschrift in Höhe von 75 Euro an. Bedingung sind Werbeausgaben von 25 Euro. Alternativ ist bis Mitte Juni 2013 eine monatliche Gutschrift in Höhe von zehn Prozent der Gesamtausgaben für Anzeigen mit Produktinformationen möglich. Im März 2013 treten zudem neue internationale Feed-Spezifikationen in Kraft. Werbetreibende, die bisher nur die verkürzten Feed-Spezifikationen für Produktanzeigen verwenden, müssen sich umstellen.
Am 13. Februar 2013 werden einheitliche Richtlinien für Google Shopping und Anzeigen mit Produktinformationen eingeführt. Grundsätzlich bietet der Internetkonzern zwei verschiedene Anzeigenformate: So genannte "Produkterweiterungen", bei denen Adwords-Textanzeigen durch Artikelinformationen ergänzt werden, und "Anzeigen mit Produktinformationen", die neben Adwords-Anzeigen auf Google-Suchergebnisseiten und auf Partnerseiten im Such-Werbenetzwerk ausgeliefert werden.
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