Bis Ende 2015 27.03.2015, 08:05 Uhr

Werbeausgaben für Mobile überholen Desktop

Mobile schlägt Desktop: Ende des Jahres sollen Werbungtreibende erstmals mehr Geld in Mobile Advertising investieren als in die Desktop-Werbung.
(Quelle: Shutterstock.com/Ditty about summer)
"Mobile first": Mobile Marketing wird in den Mediaplänen der Werbungtreibenden zunehmend Standard. Das soll sich bis Ende 2015 auch in den Spendings niederschlagen: Unternehmen sollen erstmals mehr Geld für mobile Anzeigen als für Desktop-Anzeigen ausgeben. Dies geht es dem im März 2015 veröffentlichten "Mobile Advertising Around the Globe- 2015 Annual Report" hervor. 
Das Werbetechnologie-Unternehmen Marin-Software analysierte dafür die Werbedaten der führenden globalen Märkte. Sie ist repräsentativ für die USA, Großbritannien, die Eurozone, Japan und China. Die Ergebnisse zeigen, dass zwischen Januar und Dezember 2014 der Anteil der SEA-Klicks auf mobilen Endgeräten von 32 auf 44 Prozent angestiegen ist. Außerdem kommen 62 Prozent aller Klicks auf Social-Anzeigen von Smartphones oder Tablets.

Gekauft wird am Desktop

Trotzdem werden Smartphone und Co weiterhin eher zur Produktsuche genutzt. Die Kunden schließen ihren Einkauf noch lieber am Desktop ab. Matt Ackley, Chief Marketing Officer bei Marin Software, bewertet die Entwicklung: "Der Aufstieg von Mobile ist erstaunlich. Aber es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die meisten Menschen zwischen Desktop und mobilen Endgeräten mehrfach hin- und her springen, wenn sie recherchieren oder Produkte kaufen." Eine Optimierung der Customer Journey bleibt weiterhin essentiell.
Obwohl Mobile massiv an Bedeutung gewinnt kursieren noch einige Gerüchte zu diesem Thema. Drei populäre Missverständnisse über Mobilwerbung.

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