Marketing-Management 08.06.2015, 08:05 Uhr

Online-Marketing-Maßnahmen: Inhouse oder extern?

Sollen Online-Marketing-Maßnahmen inhouse oder über externe Dienstleister abgewickelt werden? Immer öfter überlegen Unternehmen, ob sie diese nicht selbst managen sollten.
Zwei grüne Wegschilder mit jeweiliger Aufschrift: Outsource sowie In-House
(Quelle: shutterstock.com/Jane0606)
Online-Marketing-Maßnahmen können inhouse oder über externe Dienstleister abgewickelt werden. Die Manager von Mydays entschieden sich beispielsweise vor drei Jahren, die Zusammenarbeit mit ihren Agenturen weitgehend zu beenden und die gesamten Online-Marketing-Maßnahmen nach und nach ins Haus zu holen.
Seit diesem Strategiewechsel werden Online-Marketing-Maßnahmen wie Suchmaschinen-Marketing (SEO und SEA), Display-Werbung, Social-Media-Maßnahmen sowie E-Mail-Marketing komplett inhouse ­gesteuert. Nur für Themen wie Linkbuilding, Content-Marketing, Affiliate-Marketing oder Retargeting werden noch ­regelmäßig oder projektbezogen externe Dienstleister beauftragt.
"Wir fahren sehr gut mit dieser Strategie", betont Anja Sendecki, Head of Online Marketing und E-Commerce bei Mydays. "Es hat sich bewährt, wichtiges Know-how intern aufzubauen und selber umsetzen zu können und sich nicht von Agenturen ­abhängig zu machen. Vor allem in den ­Bereichen, die maßgeblich für Umsatz verantwortlich sind und hohe Budgets in Anspruch nehmen."
Seit einigen Jahren zeichnet sich ein Trend in diese Richtung ab. Vor allem größere E-Commerce-Unternehmen wollen die volle Kontrolle über ihre Online-Marketing-Maßnahmen haben und investieren ­verstärkt in Personal und IT.
"Managed Services sind zur einfachen Skalierung und zum Testen sinnvoll", sagt Valentin Schellhaas, Chief Marketing Officer bei Westwing, einem Shoppingclub für Wohnaccessoires, "aber sobald eine gewisse Größe erreicht ist, macht es Sinn, anstelle der Servicegebühren für Dienstleister ­intern Expertise aufzubauen."



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