Gastbeitrag
15.02.2016, 08:07 Uhr

7 Marketing-Instrumente, auf die Sie 2016 nicht (mehr) setzen sollten

Neue Technologien kommen auch im Marketing immer öfter und immer schneller. Wenn Sie mit Erfolg ins Jahr 2016 starten wollen, sollten sie auf diese sieben Instrumente nicht mehr setzen.
(Quelle: Shutterstock.com/Rafal Olechowski)
Marketer und ihre Kunden entwickeln sich mit der Technologie weiter, die sie einsetzen. Die Frage ist nicht, ob wir uns an neue technologische Möglichkeiten anpassen, sondern nur noch, wie schnell und wie erfolgreich wir das tun. Was heute noch "heiß" ist, kann schon morgen überholt und altmodisch sein. Noch wichtiger: Was bisher immer funktioniert hat, wird künftig vielleicht nicht mehr funktionieren. Dirk Radetzki, Managing Director DACH für Marketing Applications bei Teradata, gibt sieben Beispiele:

1. Content ohne Strategie
Verbraucher (und auch die Entscheidungsträger in den Unternehmen) sind abgestumpft durch die Flut von Informationen, die täglich in ihren sozialen Netzwerken landen. Um überhaupt noch zu ihnen durchzudringen, braucht man zeitgerechte, relevante und bemerkenswerte Inhalte - und zwar sowohl in den sozialen Netzwerken als auch in Suchergebnissen. Eine durchdachte Strategie für die Erstellung solcher Informationen ist deshalb unabdingbar für langfristige Bekanntheit und Kundenbindung. Ad-hoc-Inhalte wird es 2016 nicht mehr geben, jedenfalls nicht bei erfolgreichen Unternehmen.

2. Stock-Fotos auf Webseiten
Es zeigt sich immer mehr, dass Videos und personalisierte Fotos zu einer höheren Konversion führen als beliebig austauschbare Fotos. Marken und Unternehmen sind deshalb gut beraten, die viel zu häufig eingesetzten generischen Stock-Fotos aufzugeben und ihre Webseiten lieber mit individuellen Bildern anzureichern.

3. Massen-E-Mailings
2016 wird es immer weniger Marketer geben, die noch auf die traditionellen E-Mailings setzen, bei denen ein und dieselbe Nachricht an alle Empfänger verschickt wurde. Stattdessen werden sie ihre Mailings immer konsequenter automatisieren und sie so personalisieren, dass sie passgenau auf eine kleine, klar definierte Zielgruppe - oder sogar nur auf einen einzigen Empfänger - ausgerichtet sind. Software-Lösungen für die Marketingautomation sind inzwischen erschwinglich und leicht einsetzbar. Jeder Marketer kann sie also nutzen, um durch Personalisierung eine höhere Konversionsrate zu erzielen. Ihre E-Mails müssen heute unbedingt auf den Nutzer abgestimmt sein. Nur so können Sie eine langfristige Kundenbeziehung aufbauen.

4. Outsourcing von Inhalten
Es ist zu erwarten, dass 2016 immer weniger Inhalte extern erstellt werden. Da die Erwartungen der Nutzer an Online-Informationen immer höher werden, müssen Marken und Unternehmen sich immer mehr Mühe geben, diese zu personalisieren. Das heißt auch, dass Strategien immer konsequenter verfolgt werden, mehr Inhalt intern generiert wird und weniger Dienstleister mit der Erstellung davon beauftragt werden.
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