Marketing-Disziplinen 16.03.2015, 08:00 Uhr

Warum Affiliate und Display vernetzt gehören

Wie viele Online Marketing-Disziplinen stammt auch das Performance Display-Advertising vom Affiliate Marketing ab. Drei Gründe, warum beide Disziplinen miteinander vernetzt geplant werden sollten.
(Quelle: shutterstock/rassco )
Performance Display Advertising und Affiliate Marketing sind durch ihre erfolgsorientierten Abrechnungsmodelle sehr komplex, Affiliate Marketing sogar die risikoärmste Online Marketing-Disziplin, meint zumindest Dino Leupold von Löwenthal, Head of Affiliate Marketing bei explido iProspect. Er nennt drei Gründe, warum beide Disziplinen 2015 hauptsächlich miteinander vernetzt geplant werden sollten.

1. Performance Display kommt aus dem Affiliate Marketing

Wie viele Online Marketing-Disziplinen stammt auch das Performance Display-Advertising vom Affiliate Marketing ab. Dort war es in der Vergangenheit unter dem Begriff Postview bekannt. Erstmals vergüteten Werbungtreibende nicht mehr nur die reine Einblendung eines Werbemittels, sondern knüpften die Provisionszahlung an dessen Erfolg - zum Beispiel eine auf den Sichtkontakt folgende Bestellung im Online-Shop des Unternehmens. Die Weiterentwicklung von Postview hieß Retargeting. Auch diese Technologie verdankt ihren Durchbruch dem Affiliate Marketing. Die Folge: Traffic konnte noch zielgerichteter ausgesteuert und so eine höhere Marge erzielt werden. Ob Publisher-Modelle wie Couponing, Cashback oder Loyalty, Disziplinen wie SEO/SEA, Content Marketing und Predictive Targeting oder Themen wie Virtual Curreny, Kooperationsmanagement und Re-Engagement - Affiliate Marketing bildet sie alle ab.

2. Affiliate und Display Publisher von einst sind heute Performance-Anbieter

Affiliate Marketing entwickelt sich stetig weiter. Viele Display-Publisher von einst sind heute selbst Vermarkter bzw. Anbieter im Bereich Performance Display und Retargeting. Klassische Beispiele hierfür sind Unternehmen wie Kupona, Target Performance, Redvertisement oder Abilicom. Sie tarierten kontinuierlich ihren Umsatz auf CPO-Basis mit dem Einkauf auf TKP- oder CPC-Basis aus. Heute verkaufen sie Inventar mitunter auf reiner TKP oder Hybrid-Basis. Das heißt: Die Anbieter bewegen sich nun auch im puren Performance Display-Bereich.



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