Twitter, LinkedIn und Co 18.01.2016, 08:20 Uhr

6 Growth Hacking Erfolgs-Storys

Facebook, Twitter, LinkedIn: Heute kennt diese Unternehmen jeder. Doch auch sie haben klein begonnen. INTERNET WORLD Business lüftet die Erfolgskonzepte und Growth Hacks hinter dem Wachstum.
Es sind die kleinen, kreativen Ansätze, die aus kleinen Start-ups milliardenschwere Unternehmen machen
(Quelle: Shutterstock.com/microvector)
Ob ein kreativer Kniff ein Growth Hack war oder nicht, lässt sich nicht ohne Weiteres beantworten. Hacks sind Konzepte, die über klassisches Produktmarketing hinausgehen und tiefer in die Materie eindringen.
Darüber hinaus sind zwei Punkte essenziell: Wenn ein Modell scheitert, sollten Unternehmen nicht länger an ihm festhalten und nicht jeder Growth Hack lässt sich komplett auf eine andere Firma übertragen.
Trotzdem ist es sinnvoll, sich von den erfolgreichen Ideen existierender Unternehmen inspirieren zu lassen. INTERNET WORLD Business zeigt sechs Erfolgsgeschichten.

Twitter

Obwohl Twitter in letzter Zeit mit nahezu stagnierenden Nutzerzahlen zu kämpfen hat, ist der Kurznachrichtendienst den meisten Menschen ein Begriff. Das Soziale Netzwerk bekam nach seinem Start schnell Aufmerksamkeit und auch die User-Zahlen wuchsen rasant. Das Problem war, dass sich die Registrierten häufig nur einige Male einloggten und dann inaktiv wurden.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, analysierte Twitter das Verhalten seiner Nutzer. Als man in Kalifornien feststellte, dass angemeldete Menschen, die bereits anderen Accounts folgen, aktiver sind, integrierte man bei Twitter eine neue Funktion. Direkt nach der Anmeldung erhält der Nutzer eine Reihe von Accounts vorgeschlagen, die seinen Interessen entsprechen. Durch diesen Trick stieg der Wert eines Twitter-Accounts für jedes Individuum an und band die Nutzer stärker an die Plattform.

Das Jahr 2015 sieht dem Ende entgegen, und es wird bereits eifrig an Prognosen für 2016 geschraubt. Diese Trends und Entwicklungen wird es nächstes Jahr im Bereich Social Media geben.

Facebook

Und auch bei Mark Zuckerberg und seinem Team lief zu Beginn nicht alles rund. Das angestrebte Ziel waren 200 Millionen Nutzer im ersten Jahr. Als das Ziel unrealistischer wurde, setzte Facebook an mehreren Stellen an. 
Zunächst wurden einige Badges (zum Beispiel Follow- oder Like-Button) entworfen und Seitenbetreibern zur Verfügung gestellt. So wurden externe Seiten und Blogs zu Werbeplattformen für Facebook selbst. Außerdem kaufte Mark Zuckerberg mehrere Service-Provider, um die Inhouse-Technologie aufzubauen, die darauf spezialisiert ist, E-Mail-Adressen von potenziellen Nutzern zu generieren. Durch diese Hacks gewann Facebook aktive User aus der Medien- und Internetbranche für den eigenen Dienst.

Quora

Quora ist nicht jedem Deutschen ein Begriff. Das 2009 gegründete Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Wissensdatenbank aufzubauen, bei dem es auf jede mögliche Frage eine hochqualifizierte Expertenantwort gibt.
Durch viele kleine Experimente und AB-Tests sowie eine stabile, technologische Basis mit einem Entwicklerteam konnten die Erkenntnisse aus den Analysen und dem Feedback der User schnell umgesetzt werden. Der Hack bei Quora bestand darin, das Verhalten der aktivisten Nutzer zu analysieren und die Muster auf die gesamte Nutzerschaft zu übertragen.

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