Google-Netzwerk 17.04.2014, 11:43 Uhr

+Post-Anzeigen für alle

Unternehmensseiten auf Google+ mit mehr als 1.000 Abonnenten können jetzt so genannte +Post Ads erstellen. Außerdem erlaubt Google automatische Werbung für Beiträge und Hangouts.
So stellt Google seine +Post Ads vor
(Quelle: Google.com)
Die +Post Ads sind bereits seit einiger Zeit im Test gewesen. Jetzt erweitert Google das Programm und erschließt Werbekunden damit neue Möglichkeiten. Marken und Unternehmen können somit ihre Google+-Inhalte in Display-Anzeigen verwandeln. Zugänglich sind die neuen +Post Ads für Unternehmen, die mindestens 1.000 Abonnenten auf dem Google-Netzwerk verzeichnen. Als Voraussetzungen müssen diese zielgruppenrelevante Inhalte vorweisen und außerdem die Einstellung "Geteilte Empfehlungen" für ihre Google+-Seite aktiviert haben.
Die +Post Ads sind als besonders markenfreundliches Werbeformat konzipiert: Werbekunden können damit bereits bestehende Inhalte in eine Anzeige umwandeln, die auf über zwei Millionen Seiten im Google Display-Netzwerk angezeigt wird. Bei dem Quellinhalt kann es sich um simple Status Updates handeln, aber auch Fotos, Videos oder Hangouts, so das Unternehmen im Inside AdWords-Blog.
Gleichzeitig gibt Google zwei neue Features bekannt, die den Werbungtreibenden ebenfalls dabei helfen sollen, ansprechende Anzeigen zu kreieren und damit ihre Inhalte einem größeren Publikum anzubieten. Das automatische Bewerben von Beiträgen ermöglicht es den Advertisern, ihre aktuellsten Google+-Beiträge anzeigen zu lassen - gezahlt wird für diese Werbung nur, wenn ein Nutzer mit dem Inhalt interagiert. Die neuen Werbemaßnahmen für Hangouts beinhalten Kommunikationsmöglichkeiten wie Rückmeldungen zu Hangout-Einladungen. Die Nutzer können eine Live-Übertragung von Hangouts in Echtzeit oder später abrufen.
Gestern legte Google seine aktuellen Quartalszahlen vor. Umsatz und Gewinn stiegen zwar, aber bei den CPC-Margen musste Google Abstriche machen. In Deutschland erregte ebenfalls gestern ein offener Brief von Axel-Springer-Vorstand Mathias Döpfner an Google Aufsehen.

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