Video-Chat 16.02.2015, 09:05 Uhr

Google stellt Helpouts ein

Neues von Google: Der Konzern stellt die Plattform Helpouts ein, und die Gründer Larry Page und Sergey Brin wollen acht Millionen Google-Aktien im Wert von 4,4 Milliarden US-Dollar verkaufen.
(Quelle: shutterstock/l_i_g_h_t_p_o_e_t_)
Nach nur gut 17 Monaten ist Schluss: Google stellt seinen Experten-Videochat Helpouts ein. Wie das Portal auf seiner Webseite bekannt gibt, soll die Plattform am 20. April 2015 endgültig geschlossen werden. Helpouts war als Live-Support-Plattform konzipiert, konnte sich jedoch - auch aufgrund mangelnder Promotion seitens Google - nie auf dem Markt behaupten.
Helpouts basiert auf der Hangouts-Technologie. Nutzer kommunizieren mittels Videochats. User können sich dabei entweder als Experte oder als Hilfesuchender ausgeben und dann dort Live-Seminare führen oder daran teilnehmen. Die Experten sollten mithilfe ihrer Video-Seminare auch Geld verdienen können. Als Grund für die Einstellung nennt Google die Nutzerzahl, die die Erwartungen nicht erfüllen konnte.
Neues gibt es auch von den Google-Gründern selbst: Larry Page und Sergey Brin wollen insgesamt acht Millionen Google-Aktien im Wert von 4,4 Milliarden US-Dollar verkaufen, berichtet Faz.net. Mit den Verkäufen reduzieren Brin und Page zwar ihre Anteile, behalten aber die Stimmrechtsmehrheit am Unternehmen, da es sich um Papiere ohne Stimmrecht handelt. Die Verkäufe sollen über einen längeren Zeitraum abgewickelt werden.
Zuletzt erneuerte Google seine Kooperation mit Twitter, die fast vier Jahre lang brach lag: Ab dem ersten Halbjahr 2015 tauchen Tweets wieder in Echtzeit in den Suchergebnissen auf.

Krisen und Kurioses, Tragödien und Triumphe: Das Jahr 2014 ist auch in der Google-Suche ein überaus bewegtes Jahr gewesen. INTERNET WORD Business zeigt die Trendthemen für Deutschland.






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