Targeting und App-Werbung
28.09.2015, 09:30 Uhr

Google bringt neue Anzeigenprodukte

Eine neue Targeting-Option namens Custom Match soll es Google Advertisern erlauben, die Zielgruppe auf Basis von E-Mail-Listen zu definieren. Außerdem gibt es Neues bei den In-App-Promotions.
(Quelle: Shutterstock.com/igor.stevanovic)
Bei Facebook schon lange gang und gäbe, führt nun auch Google das Targeting nach E-Mail-Listen ein. "Custom Match" erlaubt es Werbekunden, E-Mail-Listen hochzuladen und mit den Google-eigenen Daten von registrierten Nutzern abzugleichen. So können Unternehmen Zielgruppen auf verschiedene Bereiche wie Gmail, Suche und Youtube festlegen.
So könnte beispielsweise eine Marke im Bereich Reisen alle Nutzer als Zielgruppe anvisieren, die bereits über das Kundenloyalitätsprogramm mit ihren E-Mail-Adressen dem Werbungtreibenden bekannt sind. Bei der Ausführung bestimmter Suchen in Google Search, würde diesen relevante Anzeigen eingeblendet werden, erklärt Sridhar Ramaswamy, Senior Vice President, Ads und Commerce, im Inside AdWords-Blog. Und das nicht nur in der Google-Suche, sondern auch bei folgenden Besuchen auf Youtube oder Gmail.

Neues bei In-App-Werbung

Gleichzeitig will Google auch in Sachen In-App-Promotion aufdrehen. Mit "Universal App Campaigns" spricht Google gezielt Nutzer über mehrere Plattformen direkt an: Advertiser legen einen gewünschten Preis für Cost-per-Install fest - Google macht den Rest. Das System optimiert die Kampagnen, testet Anzeigentexte und Werbebilder und liefert die am besten funktionierenden Kampagnen aus.
In-App-Promotion bei Google
(Quelle: Google.com)
Bei Facebook heißt die Zielgruppendefinierung nach E-Mail-Listen "Custom Audiences". Darauf baut auch Facebooks weiterführende Targeting-Option "Lookalike Audiences" auf.
Welche Auswirkung hätte die Abwertung von Inhalten hinter Interstitials auf Google für Publisher und Werbungtreibende? INTERNET WORLD Business hat sich in der Branche umgehört.
Das könnte Sie auch interessieren