Social-Media-Marketing 17.11.2014, 14:00 Uhr

Facebook geht gegen werbliche Posts vor

Firmen, die auf Facebook für ihre Produkte und Dienstleistungen werben möchten, sollen dafür zahlen. Deshalb senkt das Netzwerk ab Januar 2015 die Reichweite für bestimmte Unternehmens-Meldungen.
(Quelle: Shutterstock.com/Northfoto)
Facebook hat die Reichweite, die Unternehmen mit ihren Beiträgen im sozialen Netzwerk erzielen, bereits seit Dezember 2013 drastisch eingeschränkt. Jetzt hat das Netzwerk angekündigt, diese ab Januar kommenden Jahres weiter zu reduzieren - jedenfalls für solche Firmen, deren Inhalte von den Mitgliedern als werblich empfunden werden.
"Die Nutzer haben uns mitgeteilt, dass sie mehr Content von ihren Freunden und Unternehmensseiten, die sie interessieren, sehen wollen - und weniger Werbeinhalte", so Facebook im Firmenblog, der die Änderungen ankündigt.
Was "zu werbelastig" ist, hat Facebook in einer Befragung ermittelt. Dazu zählen Beiträge
  • die Nutzer dazu auffordern, ein Produkt zu kaufen oder eine App zu installieren
  • die zur Teilnahme an Aktionen und Wetten einladen
  • die den gleichen Inhalt wie Anzeigen haben.
Ein Beispiel für einen zu werblich verfassten Beitrag
(Quelle: Facebook.com)
Facebook möchte künftig die Inhalte von Unternehmensseiten überprüfen und deren Reichweite gegebenenfalls einschränken. Ob nur die betroffenen Beiträge oder alle Beiträge des Unternehmens in der Folge weniger Fans angezeigt werden, lässt das Netzwerk offen.
Das Ziel, das Facebook mit der Neuregelung verfolgt, ist klar: Wer wirbt, soll auch dafür zahlen. Die Zahl der präsentierten Anzeigen pro Nutzer bleibt gleich.
Vergangene Woche hatte Facebook angekündigt, auch in Deutschland die bezahlten Werbeeinblendung in Zukunft stärker personalisieren zu wollen.

Facebook ist und bleibt das mit Abstand größte soziale Netzwerk. INTERNET WORLD Business nimmt Mark Zuckerbergs Unternehmen genauer unter die Lupe und zeigt interessante Statistiken.


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