Mail-Marketing
04.12.2014, 11:00 Uhr

Ideen für Weihnachtskampagnen per E-Mail

Alle Jahre wieder beglücken Werbungtreibende ihre Kunden mit Weihnachtskampagnen per Mail. Damit die Anschreiben Absatz und Kundenbindung fördern, müssen sie sich von der Masse abheben.
(Quelle: shutterstock.com/alicedaniel)
Es ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Weihnachtsgeschäft begonnen hat: Beinahe täglich erreichen Verbraucher per E-Mail weihnachtliche Grüße von den verschiedensten Unternehmen. Damit sich der (Vor-)Weihnachtsgruß tatsächlich aus der Masse abhebt, stellt die E-Mail-Marketing-Agentur rabbit eMarketing sechs ungewöhnliche Weihnachtsideen und -kampagnen vor.
1. Das Türchenprinzip umkehren
Adventskalender mit rabattierten oder kostenfreien Produkten sind ein beliebtes Mittel, das besonders von Onlineshops gern genutzt wird. Damit die Aktion spannender wird, verschicken Sie doch einen Weihnachtskalender per E-Mail, bei dem alle 24 Türen offen sind und jeden Tag eines zugeht. Wer sich sein Schnäppchen sichern will, muss schnell sein. So steigt der Handlungsdruck. Außerdem werden solche Angebote gern an Freunde und Bekannte weitergeleitet. Sorgen Sie also für einfache Social-Sharing-Möglichkeiten im Mailing. So gesehen in einer Weihnachtskampagne von Gravis.
2. Auch Ungezogene bescheren
Warum sollten zu Weihnachten nur die Braven beschenkt werden? Verschicken Sie in der Vorweihnachtszeit Produktmailings mit einem Augenzwinkern. Für jede Art von Missetat wird ein passendes Geschenk vorgeschlagen. Wortspiele im Wording schaffen Aufmerksamkeit: Ein LKW-Fahrkurs passt zu dem, der "kein Laster ausgelassen" hat. Wer "dauernd die Sau rauslässt", freut sich vielleicht über einen Kurzurlaub auf dem Bauernhof. Damit punktete beispielsweise eine Kampagne von Jochen Schweizer.
3. Auf Last-Minute und Emotion setzen
Panische Last-Minute-Shopper ohne Ideen kann man mit Sondermailings abholen, bei denen es um Gutscheine, Geschenkurkunden, Patenschaften oder Spenden für wohltätige Zwecke geht. Damit schlagen die Schenkenden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie brauchen nicht auf den Versand zu warten, sondern können das Geschenk ausdrucken oder selbst auf eine Karte schreiben. Zweitens ist es ein sinnvolles Geschenk, das garantiert keinem Umtausch zum Opfer fällt. Bei solchen Produktmailings sollten Unternehmen vor allem auf emotionale Ansprache und Bilderwelten setzen. Ein gutes Beispiel dafür ist eine Kampagne des WWF.
4. Kunden das Ideenchaos zeigen
Was tun, wenn einem partout keine gute Idee für eine Weihnachtskampagne einfällt oder man zu spät dran ist? Man lässt dem Kunden einfach am Brainstorming und Ideenchaos im Kopf teilhaben, indem man ein witziges Video dreht und es in einer Videomail verschickt. Die ist nicht nur ein Hingucker und weckt Aufmerksamkeit, sondern macht die Weihnachtsgrüße doppelt sympathisch. Wie in einer Kampagne von Mortar zu sehen.
5. Weihnachtsgrüße mit dem Produkt verbinden
Das Weihnachtsmailing direkt mit dem Produkt zu verbinden, ohne ein plattes Produktmailing zu verschicken, ist die Kür. Überlegen Sie, wie sie dem Kunden eine positive Erfahrung mit dem Produkt und/oder Hersteller bescheren können. Epson beispielsweise hat in der Vorweihnachtszeit ein Sondermailing mit Bastelvorlagen für einen Adventskalender verschickt. Gleichzeitung bekam der Kunde Rabatt auf Tinte und Papier. In Abständen folgten weitere Mailings für Weihnachtskarten und -dekoration.
6. Nur die Botschaft sprechen lassen
Neben ausgeklügelten Weihnachtskampagnen kann auch ein schlichtes Weihnachtsgruß-Mailing seine Wirkung entfalten. Kreieren Sie ein emotionales Bild für den Header und einen persönlichen Grußtext. Designen Sie das Mailing einspaltig und responsive, so dass es in perfekter Optik bei Ihren Kunden ankommt. So gesehen bei Ambition.

Auch Adventskalender können Shopbetreibern im E-Mail-Marketing dabei helfen, die Kundenbindung zu verbessern, ihre Reichweite zu steigern und damit den Kundenkreis zu vergrößern. INTERNET WORLD Business nennt Tipps für den Einsatz.
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