Display-Marketing 07.10.2014, 08:38 Uhr

Kriterien für die Check-out-Vermarktung

Bei der Suche nach zusätzlichen Einnahmequellen kann die Check-Out-Vermarktung für Online-Shops eine attraktive Option sein. Wichtig ist es, den richtigen Partner dafür zu finden.
(Quelle: shutterstock.com/JMiks)
Die Umsatzzahlen im E-Commerce steigen laut Handelsverband Deutschland in diesem Jahr auf mehr als 38 Milliarden Euro. Dennoch müssen Online-Shops im harten Wettbewerbsumfeld zusätzliche Einnahmequellen evaluieren. Anzeigen nach dem Vorbild von Branchenriesen wie Amazon, eBay oder Zalando, die nach dem Kauf eines Artikels angezeigt werden, sind eine attraktive Option. Mittleren und kleineren E-Commerce-Sites fehlt es allerdings oft an Erfahrung im Umgang mit entsprechenden Vermarktern. Zudem empfinden viele Online-Händler Werbung auf den eigenen Seiten als besucherabschreckend. Wie E-Commerce-Betreiber hier den richtigen Partner finden, erklärt Carsten Schwecke, Geschäftsführender Gesellschafter von AffiliPrint, und nennt fünf Kriterien:
 
1. First-Screen-Einbindung
Wenngleich Kunden nach einem Kauf besonders empfänglich für relevante Zusatzangebote sind, sollten diese sofort im Detail einsehbar sein. Je mehr Klicks zur Annahme eines Angebotes nötig sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Konsument wieder abspringt.
 
2. Datenhoheit
Wenn ein Kunde auf eine Check-out-Anzeige geklickt hat, sollte er das Angebot annehmen können, ohne gleichzeitig der Verwertung seiner Daten für andere Zwecke zustimmen zu müssen. E-Commerce-Kunden akzeptieren, dass sie Daten zum Kaufabschluss an den Verkäufer übermitteln müssen. Opt-in für weitere Werbemaßnahmen (zum Beispiel Newsletter) unter Zwang kann aber dem Ansehen des E-Tailers schaden und ist auch rechtlich nicht unproblematisch.
 
3. Angebotsvielfalt
Online-Shops sollten einen Vermarktungspartner wählen, der eine Bandbreite unterschiedlicher Angebote platzieren kann. Die Kombination aus E-Commerce-Gutscheinen und Probeabonnements für Zeitungen und Zeitschriften beispielsweise erzielt höhere Conversion-Raten als die Einschränkung nur auf E-Commerce oder Lesestoff.
 
4. Kein Abozwang
Gutscheine für Probeabos funktionieren erfahrungsgemäß sehr gut. Allerdings sollten diese nach Ablauf der Probezeit nicht automatisch in bezahlte Abonnements übergehen. Der Kunde sollte immer die Wahl haben, das Angebot weiter zu nutzen.
 
5. Eigenwerbung
Kunden zu einem erneuten Kauf von Produkten aus dem eigenen Sortiment zu bringen, steht für Online-Shops natürlich im Fokus. Aus diesem Grunde sollte ein Vermarkter gewählt werden, der auch die Einbindung von Werbung für eigene Produkte anbietet.



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