Gastbeitrag
08.02.2016, 07:45 Uhr

In 4 Schritten zum Digital-Pionier

Wie Unternehmen mit cleveren Technologien interne Prozesse optimieren können, erklärt Markus Ziegler, Geschäftsbereichsleiter von pakadoo.
(Quelle: Fotolia.com/Mimi Potter)
Es ist laut und warm. In der Luft liegt der Duft nach leckerem Essen. Die Empfangsdame begrüßt die Gäste mit einem charmanten Lächeln. "Reserviert?", fragt sie. Der Gast nennt seinen Namen. Ein schneller Wisch mit dem Zeigfinger auf dem Tablet und die Gäste sitzen schon bei der Vorspeise an ihrem Tisch.
Die Digitalisierung schlägt ihre Wellen in allen Branchen. Fast alle deutschen Unternehmen (96 Prozent) sehen in der Digitalisierung eine große Chance. Wir sind auf dem Weg in die Industrie 4.0. Doch das Wissen ändert nichts an der Realität: Laut IHK nutzen nur 20 Prozent aller Betriebe Technologien, um ihre interne Prozesse zu optimieren. Der internationale Vergleich bestätigt: Deutschland liegt im unternehmerischen Digitalisierungsfortschritt im Mittelfeld.

Nur 20 Prozent der Frimen wirken aktiv mit

Die Studie "Digital Transformation - How to Become Digital Leader" bestätigt, dass nur 20 Prozent der Unternehmen aktiv mitwirken, obwohl die Vorteile verführerisch sind: Kostenersparnis und erhöhte Effizienz, höhere Mitarbeitermotivation, höhere Transparenz und Flexibilität. Doch über die Hälfte der befragten Unternehmer warten lieber ab und planen, auf digitale Entwicklungen eher zu reagieren.
Der Grund: Sie hinterfragen vor allem die neuen Möglichkeiten und schrecken vor Veränderungen oder zumindest vor ihren negativen Auswirkungen zurück. Allerdings können auch vermeintlich kleine Schritte in Richtung der Digitalisierung viele Prozesse beschleunigen und optimieren. Die nachfolgenden Beispiele zeigen Technologien, mit denen Unternehmen ihre internen Arbeits- und Produktionsprozesse optimieren können, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen oder hohe finanzielle Mittel zu investieren. Mit diesen vier Veränderungsvorschlägen kann jedes Unternehmen ein Vorreiter in der Industrie 4.0 werden.

Das papierlose Büro und nebenbei an Internationalität gewinnen

Deutsche Arbeitnehmer drucken 0,68 Bäume pro Jahr. Zwar ist die Digitalisierung von internen Dokumenten keine Neuheit, allerdings ist das Konzept noch nicht in den deutschen Büroräumen angekommen. 69 Prozent der Unternehmen drucken immer noch ihre eingegangenen elektronischen Rechnungen zur Weiterbearbeitung auf Papier aus.
Der Anbieter Clevvermail motiviert allerdings nicht nur zur Papierlosigkeit, er bietet noch ein kleines Extra: Das Unternehmen ist ein virtueller Adressdienstleistungsservice, der den weltweiten Postservice für Unternehmen oder Privatpersonen managt. Ankommende Sendungen werden digitalisiert, weitergeleitet oder auch vernichtet. Der Nutzer des Virtual Offices koordiniert den Posteingang ganz einfach über das Web-Interface oder per App und entscheidet individuell, wie mit Sendungen verfahren werden soll. Auf diese Weise erhalten Unternehmen die Chance, ohne einen Ortswechsel in den Welt-Metropolen agieren zu können und erleichtern zusätzlich dazu für den ersten Schritt in ein papierloses Büro. Ein Büro in Shanghai oder New York gefällig?
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