Einkaufshelfer Handy
Mobile Shopping Services stoßen bei Handybesitzern auf große Akzeptanz
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| Einkaufshelfer: In-Store-Navigation ist noch Zukunftsmusik |
Das Handy wird zum mobilen Einkaufsbegleiter in der Offline-Welt . Das zeigt eine aktuelle Studie von INTERNET WORLD Business in Zusammenarbeit mit dem Göttinger Marktforschungsinstitut eResult. Bei einer repräsentativen Befragung von 600 Internet-Nutzern aus Deutschland, von denen rund 39 Prozent eigenen Angaben zufolge bereits mobil surfen, ist die Akzeptanz für mobile Zusatzservices während einer realen Shopping-Tour schon heute groß.
Die Killerapplikation hier ist der mobile Preisvergleich, den 36,5 Prozent der Befragten nutzen würden. Auf Platz zwei folgen Rabattmarken, die ortsbezogen auf mobile Endgeräte geschickt werden. Und auch die Vorstellung, mobil zu bezahlen, hält mehr als jeder dritte Befragte der Online-Umfrage zufolge für reizvoll.
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| Rabattmarken kommen mobil als Marketing-Tool zu neuer Bedeutung |
Interessant ist gerade bei der Frage der mobilen Bezahlung die Auswertung nach Alter. Denn während bei allen anderen Services jüngere Nutzer in der Regel eine deutlich stärkere Akzeptanz zeigen als ältere, ist das Verhältnis bei der mobilen Bezahlung genau umgekehrt: Hier ist die Altersgruppe der über 50-Jährigen mit einem Interessentenanteil von 40,4 Prozent überdurchschnittlich stark. Bei den 30- bis 49-Jährigen stehen ortsbezogene Rabattmarken besonders hoch im Kurs, die unter 30-Jährigen nennen den mobilen Preisvergleich als Lieblingsservice.
Bei der Unterscheidung nach Geschlecht zeigt sich: Frauen sind für ortsbezogene mobile Rabattmarken deutlich empfänglicher (40,4 Prozent) als Männer (29,4 Prozent). Dafür zeigen sich Männer aufgeschlossener gegenüber technischen Spielereien. Sie würden eher Zusatzinformationen mit Barcode-Scanner abrufen (22,4 Prozent) als Frauen (18,9 Prozent). Noch signifikanter ist der Geschlechtsunterschied bei der mobilen In-Store-Navigation. Hier zeigen sich 13,9 Prozent der Männer interessiert, aber nur 7,8 Prozent der Frauen. Mehr zum Thema auf Seite 26. ad