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Ecato: Erfolg im Netzwerk

Berliner Unternehmen bringt Händler mit Publishern zusammen


Gründerduo Mauf und Schmidt wollen den E-Commerce beschleunigen, indem sie Angebote im Internet verbreiten
Da kommt Freude auf: Gerade konnte das Marktplatz-Netzwerk Ecato die Ebay-Tochter Shopping.com als Partner gewinnen. "Dadurch wächst unser Händlerstamm auf einen Schlag um mehrere Hundert Partner", freut sich Mitgründer Christian Schmidt. Zusammen mit seinem Partner Andreas Mauf (24) hat der 26-Jährige das Unternehmen gegründet, das Händlern einen weiteren Vertriebskanal bietet. Ecato sucht dafür Betreiber von Websites, die in Form von Empfehlungen oder Wunschlisten die Produkte der Partnershops einbinden. Zwei Jahre nach Gründung ist das Netzwerk auf 1.000 Seiten angewachsen – und Ecato über die Gewinnschwelle gerutscht: "Wir schließen 2007 mit einem deutlich fünfstelligen Gewinn vor Steuern ab", berichtet Schmidt ohne konkrete Zahlen zu nennen. Im Jahr zuvor stand in der Bilanz noch ein Verlust von knapp 5.000 Euro.

Das Geschäftsmodell von Ecato basiert auf Vergütungen pro Klick: Die Besitzer von Webseiten bekommen 10 Cent pro Klick, den sie einem Shop bringen, und 15 Cent pro Klick auf Anzeigen, die Ecato bei ihnen schaltet. Händler wiederum bezahlen an die Berliner zwischen 5.000 und 15.000 Euro im Monat an Verkaufsprovisionen. Allein im Januar flossen so 15.000 Euro in die Ecato-Kassen.

Das Unternehmen will weiter wachsen und – mithilfe der Kontakte von Shopping.com – auch internationalisieren. "Es wäre ein Erfolg, wen wir 2008 mindestens 10.000 Partnerseiten gewinnen können", gibt Schmidt die Schlagzahl vor. vs