Studie 09.02.2016, 15:00 Uhr

Auf jeden Weltbewohner kommt eine SIM-Karte

Rein rechnerisch gesehen hat jetzt jeder Mensch auf der Welt eine SIM-Karte. Doch in der Realität ist die Verteilung der Mobilfunknutzer regional höchst unterschiedlich.
(Quelle: Shutterstock.com/Kundra)
Auf der Welt leben laut der UNO gegenwärtig rund 7,4 Milliarden Menschen. einer Studie der Analysten von Ovum zufolge kommt auf jeden davon jetzt eine SIM-Karte. Vor zehn Jahren besaß rechnerisch nur jeder dritte Erdbewohner eine Mobilfunkkarte.
Doch das heißt natürlich noch lange nicht, dass auch jeder einen Zugang zum mobilen Netz hat, denn die SIM-Karten sind regional sehr unterschiedlich verteilt. So ist die Durchdringung in Osteuropa mit 150 Prozent am höchsten, gefolgt von Westeuropa mit 130 Prozent und Nordamerika mit 120 Prozent. In Deutschland gab es laut der Bundesnetzagentur Mitte 2015 etwa 113 Millionen SIM-Karten bei knapp 81 Millionen Einwohnern.

Anstieg der Zahl der SIM-Karten durch M2M-Anwendungen

Die Schlusslichter bei der Verbreitung von Mobilfunk sind laut Ovum Afrika mit 82 und Süd- sowie Zentralasien mit 79 Prozent. Vor allem die ländlichen Regionen hätten dort noch einen großen Nachholbedarf.
Für die Zukunft erwarten die Marktforscher einen Anstieg der Zahl der SIM-Karten vor allem durch M2M-Anwendungen. Aktuell seien nur vier Prozent der Karten in diesem Bereich im Einsatz, der Anteil soll sich aber bis 2020 auf acht Prozent steigern.

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