IDC-Prognose
03.12.2014, 10:10 Uhr

Smartphone-Verkäufe wachsen immer langsamer

Die Smartphone-Verkäufe werden in den nächsten Jahren weltweit weiter steigen, doch die Zuwächse fallen immer geringer aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von IDC.
(Quelle: Shutterstock.com/nenetus)
Der große Smartphone-Boom der vergangenen Jahre ist offenbar vorbei: So sollen gemäß einer aktuellen Studie von IDC dieses Jahr weltweit 1,3 Milliarden Geräte verkauft werden, das sind 26,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2015 rechnen die Analysten mit einem Anstieg auf 1,4 Milliarden, damit läge das jährliche Wachstum nur noch bei 12,2 Prozent. Dieser Prozess soll sich in den Folgejahren noch verstärken. Für die Jahre 2014 bis 2018 werde der durchschnittliche jährliche Zuwachs nur noch bei 9,8 Prozent liegen, so die Marktforscher.
Der Gesamtumsatz mit Smartphones wird zudem deutlich langsamer als das Volumen zunehmen. Für die Periode von 2014 bis 2018 rechnet IDC mit einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs um 4,2 Prozent. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Gerät soll von 297 US-Dollar im Jahr 2014 bis 2018 auf 241 US-Dollar fallen, was vor allem an immer günstigeren Android-Smartphones in Ländern wie Indien liegt.

Android bleibt oben

Das Google-Betriebssystem wird gemäß der Analyse seine Marktposition noch ausbauen: Für 2018 rechnen die Analysten mit einem Anteil von 80 Prozent bei den Stückzahlen und 61 Prozent bei den Umsätzen. Der Konkurrent Apple kommt zwar nur auf 13 Prozent der Stückzahlen, kann aber dank der weiter hohen Verkaufspreise der iPhones 34 Prozent der Umsätze abschöpfen. Windows Phone wird zwar zulegen, doch mit 5,6 Prozent Marktanteil soll das Microsoft-System auch 2018 nur eine Nebenrolle spielen.

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