Messenger-Dienst
14.05.2014, 07:54 Uhr

Yahoo kauft sich Blink

Die Snapchat-ähnliche App Blink lässt sich von Yahoo übernehmen - um sich quasi selbst zu zerstören. Irgendwie passend für eine Instant-Messaging-App, deren Nachrichten nach kurzer Zeit verschwinden.
(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)
Die Akquisition von Blink ist eine klassische Talentübernahme von Yahoo. Der Internetkonzern kauft die Messaging-App für einen nicht näher genannten Betrag. Das Team von Blink, bestehend aus sieben Mitarbeitern, geht in die Yahoo-Organisation über. Darunter sind auch die Gründer der Messaging-App.
Nach Informationen von Techcrunch soll Blink jedoch ganz ähnlich wie die auf dem Dienst versendeten Messages demnächst verschwinden: Die App soll in den kommenden Wochen eingestellt werden. Blink gibt es etwa seit einem Jahr. Zum Angebot der App gehören das Senden und Weiterleiten von Fotos. Videos und Sprachinhalten. Ähnlich wie bei Snapchat können die Nutzer dabei festlegen, wie lange ihre Beiträge sichtbar bleiben, bevor sie sich selbst löschen.
Im März 2014 hatte sich Yahoo das Start-up Vizify übernommen. Eine weitere Talentübernahme hatte Yahoo mit Sparq getätigt.
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