Global Video Index 18.06.2014, 13:06 Uhr

Videokonsum über mobile Endgeräte wächst

Die Nutzung von Online-Videos über mobile Endgeräte nimmt stetig zu. Besonders in Europa und Lateinamerika werden Bewegtbildinhalte aus dem Netz über Notebooks, Tablets und Smartphones genutzt.
(Quelle: shutterstock.com/l i g h t p o e t)
21 Prozent aller im ersten Quartal 2014 abgespielten Online-Videos wurden auf mobilen Geräten, also Notebooks, Smartphones oder Tablets, abgerufen. In den ersten drei Monaten des Jahres 2013 lag dieser Anteil noch bei rund neun Prozent, 2012 bei gerade einmal 3,4 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der von Ooyala veröffentlichte "Global Video Index" für das erste Quartal 2014, der anonymisiert die Sehgewohnheiten von fast 150 Millionen Zuschauern in 239 Ländern erfasst hat.
(Quelle: Ooyala)
Von 2013 auf 2014 bedeuten diese Zahlen einen Anstieg von 133 Prozent, seit 2012 sogar um 532 Prozent. Besonders stark ist dieser Trend in Europa und Lateinamerika ausgeprägt. Dort liegt der Anteil der mobil abgerufenen Online-Video-Inhalte deutlich höher als in den Vereinigten Staaten.
Kurze Videos bleiben dabei mit Abstand die am meisten genutzten Bewegtbild-Inhalte: 81 Prozent aller Klicks im ersten Quartal 2014 konnten Videos verzeichnen, die kürzer als zehn Minuten sind. Dennoch werden der Studie zufolge auch längere Clips genutzt: 48 Prozent aller Video-Sessions auf Tablets wurden etwa auf Filme, die länger als 30 Minuten waren, verwendet. Bei Mobiltelefonen betrug dieser Anteil 35 Prozent.
Hinsichtlich der verwendeten Geräte gibt Apple noch immer den Ton an: Die Vergleichsdaten von Ooyala zeigen, dass die Region Asien-Pazifik klar an Apple geht: 82 Prozent aller Videos wurden hier auf iOS-Geräten abgespielt. In Nordamerika lag dieser Anteil bei 60 Prozent. In Europa war das Verhältnis ausgeglichener: 55 Prozent gingen an das Apple-System, 45 Prozent an Android. In Lateinamerika erzielte Android mit 53 Prozent höhere Zugriffszahlen.
"In allen Weltregionen nehmen Verbraucher Mobil- und Tablet-Videos immer besser an", sagt Ooyala-CEO Jay Fulcher. "Diese Erkenntnisse belegen eindrucksvoll das enorme Potenzial für Multiscreen-Umsätze, die sich Sendern und Herausgebern eröffnet. Wer es richtig anstellt, kann auf allen Geräten treue Zielgruppen erschließen und sein Video-Geschäft insgesamt besser aufstellen."
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