Suchmaschinenoptimierung 02.06.2015, 08:00 Uhr

Mobile-Optimierung der Website für gutes Ranking

Die mobile Optimierung eines Internetauftrittes ist entscheidend für den Erfolg. Genügend Potenziale diesen auszubauen gibt es bei Struktur und Design.
Mobiler Online-shop auf dem Smartphone
(Quelle: Shutterstock.com/Georgejmclittle)
Von Janina Schaefer
Der mobile Traffic nimmt seit Jahren zu und liegt in Deutschland durchschnittlich bei 20 Prozent - Tendenz steigend. Auch der Suchmaschinenbetreiber Google misst der Mobile-Nutzung inzwischen eine große Bedeutung zu: Die gute Nutzbarkeit einer Website auf dem Smartphone ist seit dem 21. April ein eigener Ranking-Faktor bei Google. Wer seine Website nicht für die Suchmaschine optimiert, rutscht bei den Such­ergebnissen nach unten.

Mobile-Optimierung: Monitoring des Traffics

Wie relevant das Google-Update ist und wie viel Traffic über mobile Endgeräte kommt, können Website-Betreiber über Webanalyse-Tools wie Google Analytics messen. Das Tool gibt Auskunft darüber, wie hoch die Conversion über mobile Endgeräte im Vergleich zur Desktop-Variante ist.
Wichtige Hinweise zur mobilen Optimierung bietet Google in einem eigenen ­Leitfaden und Tipps für eine Mobile-Strategie finden sich im Mobile Playbook (http://www.themobileplaybook.com/de/).

Mobile-Optimierung durch die Website-Architektur generieren

Elementar ist eine schlüssige und flache Website-Architektur. Einzelne Seiten müssen in sinnvollen Themenwelten ­zusammengeführt und strukturiert sowie zugeordnete Keywords eingebunden werden. Mithilfe der Ordnerstruktur schaffen Shop-Besitzer schlüssige Themenwelten: vom Allgemeinen (Kategorieseiten) zum Speziellen (Produktunterseiten).
Die oberen Kategorien werden auf eher generische Suchbegriffe aus dem Keyword-Set optimiert (z. B. Damenschuhe). Tiefer in der Ordnerstruktur sollte die mobile Optimierung auf ­spezifischere Keywords (Sandalen) ausgelegt sein. Bei unnötig tiefen oder verschachtelten Ordnerebenen finden Nutzer wichtige Seiten und Informationen nicht. Dies hat zur Folge, dass viele Webseiten auch von Suchmaschinen nicht gefunden werden oder schlecht ranken.

Mobile-Optimierung erfordert kurze Ladezeiten

Ladezeiten spielen gerade bei der Mobile-Optimierung eine wichtige Rolle. Zur ­Ladezeit einer Webseite tragen Faktoren wie die Abrufzeit des HTML-Codes, nachgeladene Daten wie Bilder und Skripte oder das Tracking bei. Herzstück der Ladezeitenoptimierung bildet der Critical Rendering Path: Für den User sichtbare Elemente sollten idealerweise zuerst geladen und ausgespielt werden. Spezialisierte Tools wie Google Page Speed Insights oder Yahoos YSlow erkennen Probleme bei den Ladezeiten und geben konkrete Optimierungsvorschläge.
Wer die Probleme Schritt für Schritt löst, kann den Gesamtwert so verbessern. Verzichten sollte man bei der mobilen Website auch auf Inhalte, Animationen oder eine Navigation, die auf Basis von Flash bereitgestellt werden, da die Mobile-Browser in der Regel keine Flash-basierten Inhalte darstellen können.



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