Chauffeur-Dienst
30.03.2015, 13:00 Uhr

Uber will legalen Service für Deutschland

Das Start-up Uber trotzt gerichtlichen Verboten und plant für den Sommer einen legalen Fahrdienst-Service in Deutschland. Für die Fahrer schafft das Unternehmen zahlreiche monetäre Anreize.
(Quelle: shutterstock.com/View Apart)
Der Chauffeur-Dienst Uber will im Sommer den deutschen Markt erobern - und zwar legal. Dafür will der Fahrdienst-Vermittler in Zukunft Fahrer engagieren, die über einen gültigen Personenbeförderungsschein verfügen. Diesen Schein will Uber seinen Chauffeuren bezahlen. Er kostet zwischen 100 und 200 Euro.
Außerdem will das US-Start-up sein Angebot noch schmackhafter machen, erklärt Uber-Deutschland-Manager Fabien Nestmann gegenüber der Wirtschaftswoche: "Auch bezahlen wir unseren Partnern die 150 bis 200 Euro Kosten für die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer, wenn sie sich als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lassen wollen." Der Name des neuen Dienstes ist noch unbekannt. Wahrscheinlich ist jedoch "UberX".

Gericht verbietet Uber Pop in Deutschland

Eine Entscheidung des Landgerichts Frankfurt bedeutet wahrscheinlich das Aus von Uber Pop in Deutschland. Dem Urteil nach darf das Unternehmen keine Fahrten anbieten, bei denen die Fahrer nicht im Besitz einer behördlichen Genehmigung sind. Das Urteil ist jedoch noch nicht vollstreckt, weil der Kläger noch nicht die Sicherheitsleistung in Höhe von 400.000 Euro hinterlegt hat.
Ende Februar gab es für Fahrdienst-Vermittler wie Uber & Co ungewohnten Gegenwind. In Kalifornien bereiten Fahrer eine Sammelklage auf Festanstellung vor. Sie könnte die Firmen Millionen kosten.
Google hat die erfolgreichsten Inhalte seines Play Stores für die USA gekürt. Neben den am häufigsten heruntergeladenen Apps und Spielen umfasst das Ranking auch Kategorien wie Film und TV.
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