Smart Wearables 17.09.2014, 11:58 Uhr

Wann smarte Uhren die Handgelenke erobern

Alles nur eine Spielerei für wenige? Von wegen: In zwei Jahren werden 40 Prozent aller mobilen Geräte, die am Handgelenk getragen werden, Smartwatches sein. Das prognostiziert Gartner.
Apple Watch mit Edelstahlgehäuse und Sportband
(Quelle: Apple.com)
Die Handyhersteller erobern die Handgelenke: Sieben der zehn größten Smartphone-Fabrikanten haben ein Smart-Wearable-Produkt auf den Markt gebracht oder stehen kurz vor diesem Schritt. Schon in zwei Jahren werden 40 Prozent der Mobilgeräte, die weltweit an Handgelenken getragen werden, smarte Uhren sein, so das Marktforschungsinstitut Gartner.
Vorangetrieben werde die Entwicklung unter anderem von Apple, das vergangene Woche seine Watch vorgestellt hat. "Wir rechnen damit, dass die Apple Watch das Interesse der Verbraucher beflügelt, wenn sie 2015 ausgeliefert wird", erklärt Marktforschungsdirektorin Angela McIntyre. "Apples hohe Preise schränken dessen Marktpotenzial ein, mit seinem Augenmerk auf Design und Bedienungsfreundlichkeit wird das Produkt jedoch viele Kunden anziehen."

Tim Cook redete auf der Apple-Veranstaltung in Cupertino nicht lange um den heißen Brei herum und kam mit den neuen iPhone-Modellen 6 und 6 Plus gleich zur Sache. Hier die ersten Bilder.

Doch auch die anderen Hersteller - wie Samsung oder Sony - haben in Sachen Optik und Usability nachgelegt. Gartner geht deshalb davon aus, dass die Nachfrage nach Smartwatches generell im zweiten Halbjahr 2014 zulegen wird.
Derzeit zeichnen sich Gartner zufolge zwei gegensätzliche Trends ab: Einerseits Smartwatches in vertrautem Uhren-Design, andererseits Fitness-Armbänder, die um kleine Bildschirme und Kommunikationsfunktionen ergänzt werden.
Spannend wird es im kommenden Jahr, wenn die chinesischen Fabrikanten eigene Modelle auf den Markt bringen. Diese könnten Android-basierte Uhren in ansprechender Optik schon für Preise unter 150 US-Dollar anbieten - und damit den Massenmarkt erobern.

Man trägt sie am Arm, auf dem Kopf oder sogar im Auge: Smart Wearables sind schwer im Kommen. INTERNET WORLD Business zeigt, was die intelligenten Geräte leisten - und was nicht.




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