Mobile Payment
29.09.2015, 10:02 Uhr

Samsung bringt "Pay" auf US-Handys

Besser spät als gar nicht? Samsung bringt einen Bezahl-Dienst auf US-Handys und will damit Apple und Google Konkurrenz machen. Vielleicht gelingt das ja auch dank eingebauter Magnetstreifentechnologie.
Bezahlen aus dem Handgelenk mit Samsung Pay
(Quelle: Samsung.com)
Apple hat es, und Google-Smartphones können es auch: Das Bezahlen über das Handy ist von den großen Technologieanbietern mit Apple Pay und Android Pay bereits abgedeckt. Da will Samsung nicht zurückstehen. Der koreanische Handyhersteller startet jetzt auf dem US-Markt mit seinem Handy-Bezahldienst Samsung Pay.
Mit MasterCard und Visa sind die wichtigsten Kreditkartenanbieter mit an Bord. Die Bezahlmöglichkeit über das Smartphone ist zunächst jedoch nur auf den Gerätemodellen der Galaxy S6 Edge- und Galaxy Note 5-Reihen vorhanden. Des Weiteren sind nicht alle Telecomanbieter beim mobilen Bezahlen mit von der Partie - was den ohnehin derzeit auf US-User beschränkten Nutzerkreis verkleinern dürfte.
Doch ein Ass hat Samsung noch im Ärmel: Die Payment-kompatiblen Handyreihen sind neben Nahfeldtechnologie mit einer Art virtueller Magnetstreifentechnologie ausgestattet, dank derer Nutzer in allen Geschäften bezahlen können, die ein herkömmliches Magnetstreifenlesegerät für bargeldlose Transaktionen - wie bei der Kreditkartenzahlung - bereit halten. Apple und Android greifen dafür ausschließlich auf die Nahfeldtechnologie zurück, die ein spezielles Gerät auf Händlerseite nötig macht.
In Europa ist Apple Samsung bereits einen Schritt voraus: Apple Pay wurde hier bereits im August 2015 eingeführt.
Mobile Payment ist in Deutschland auf dem Vormarsch: Es gibt immer mehr Apps, mit denen Bezahlen auf dem Smartphone alltäglich wird. INTERNET WORLD Business stellt zehn Anwendungen vor.
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