Neue Messenger App
11.01.2016, 16:44 Uhr

Peach: Eine Mischung aus Tumblr, Telegram und Slack

Eine neue Messenger App namens Peach sorgt derzeit für viel Diskussion. Sie soll Funktionen der Anwendungen Tumblr, Telegram und Slack vereinen.
(Quelle: Peach)
Die neue Messenger App Peach, die von Vine-Mitgründer Dom Hofmann entwickelt wurde, ist schon ein paar Tage nach ihrem Erscheinen am 8. Januar 2016 bereits in aller Munde. Peach soll eine Mischung aus Telegram, Tumblr und Slack sein, berichtet venturebeat.com. Im Beschreibungstext der Anwendung selbst steht, dass Peach eine "witzige und einfache Art" ist, mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Bisher ist Peach allerdings nur für iOS-Nutzer verfügbar.

Magic Words

Was ist das Besondere an Peach? Die Basis der App sind sogenannte "Magic Words". Mit diesen Schlüsselwörtern soll das Teilen zum Beispiel des Standorts, von Terminen oder auch Musiktiteln vereinfacht werden. Tippt man als Nutzer "Here" ein, dann erscheint im Stream der aktuelle Aufenthaltsort.
(Quelle: Peach)
Schreibt man hingegen "Song", erkennt die App das Lied, das in diesem Augenblick im Hintergrund läuft. Sobald Peach das Lied erkannt hat, wird ein Link des Songs zu Spotify oder Apple Music geteilt. Aktuell gibt es 20 solcher Schlüsselwörter.
Um die Messenger App zu nutzen, müssen sich User nicht zwingend mit ihrem Klarnamen anmelden. Sie können sich derzeit auch mit einem beliebigen Nickname registrieren. Die App hat weder Schnittstellen zu Facebook noch zu Twitter, eine Verifizierung via Social Login etwa ist nicht möglich. Dadurch gibt es allerdings auch keine Möglichkeit die tatsächliche Identität eines Users zu überprüfen.
So ganz den Kinderschuhen entwachsen ist die App jedoch noch nicht: Für Anwender mit "internationalen Telefonnummern" gibt es derzeit noch Probleme, heißt es auf der Peach-Webseite. Daher ist es derzeit nur möglich, innerhalb der USA über Peach nach Freunden zu suchen. Das soll nach dem nächsten Update allerdings behoben sein.
Auch beim Messenger von Facebook gab es in dieser Woche Neues zu berichten: Die Chat-App des sozialen Netzwerkes verzeichnet nun 800 Millionen Nutzer.
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