Tipps für den mobilen Facebook-Auftritt von Unternehmen 30.04.2013, 08:32 Uhr

Timing und Fingerspitzengefühl

Was macht eigentlich einen guten mobilen Facebook-Auftritt aus? Diese Frage haben Jasper Krog und Christian Rottmann von der Agentur Edelmann Digital auf der Allfacebook Marketing Conference in München beantwortet.
Tipps für den mobilen Facebook-Auftritt
Bereits jetzt nutzen jeden Monat rund 700 Millionen User Facebook auf ihrem Mobilgerät. Darunter sind auch 157 Millionen, die das Netzwerk nur von Smartphone oder Tablet aus nutzen - Tendenz steigend. Unternehmen, die auf Facebook vertreten sind, stellt das vor neue Herausforderungen. Christian Rottman ist als Senior Account Executive, Jasper Krog als Berater für digitale Kommunikation bei der Agentur Edelmann Digital tätig. Auf der Allfacebook Marketing Conference 2013 in München haben die beiden erklärt, worauf Marken und Agenturen achten müssen, wenn sie den mobilen Fan nicht verlieren wollen.
Ein guter mobiler Facebook-Auftritt ist abhängig von den drei Faktoren Community-Management, Applikationen und Werbung.
Community-Management
Die Frage ist nicht nur, wie man mit der mobilen Community kommuniziert, sondern auch wann. Die mobilen User greifen verstärkt vormittags zwischen acht und neun Uhr und abends zwischen 18 und 22 Uhr auf Facebook zu - auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Heimweg oder daheim auf der Couch. Nutzt ein Unternehmen diesen Zeitraum für mobiloptimierte Posts, erzielen diese mehr Aufmerksamkeit.
Der Text sollte möglichst knapp sein und 250 Zeichen nicht überschreiten. Die Kernbotschaft steht idealerweise im ersten Satz. Wer Bilder veröffentlicht, muss darauf achten, dass diese auf Mobilgeräten vollständig dargestellt werden. Ein Verhältnis von eins zu eins bei einer Seitenlänge von 800 Pixeln funktioniert in der Regel gut. Auch hier zahlt es sich aus, wenn die Bildaussage sofort ersichtlich ist. Überflüssigen Text sollte man vermeiden und, wenn unbedingt nötig, möglichst in die Mitte des Bildes setzen.
Es ist außerdem ratsam, mobiloptimierte Beiträge in den Redaktionen fest einzuplanen, zu kennzeichnen und ihre Performance mit älteren, nicht optimierten Beiträgen zu vergleichen. Nur so erhält man eine Antwort auf die Frage: Wie mobil ist meine Fan-Community? Und das ist wiederum die Grundlage für weitere Content-, App- oder Werbeplanungen.

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