Digitalisierung 02.01.2017, 10:35 Uhr

Top 5 Mobility-Trends für 2017

Mobile Technologien sind oft Sinnbild des digitalen Wandels, mit dem sich viele Unternehmen derzeit intensiv beschäftigen. Das hier sind die Top-Themen im Mobility-Bereich für 2017.
(Quelle: Zapp2Photo / Shutterstock.com)
2016 brachte einige Meilensteine im Bereich von Machine Learning, Artificial Intelligence und neuen, smarten Bot-Systemen hervor. Eine ganz besondere Strömung dieser Machine-Learning-Bewegung sind mobile Assistenten. Siri, Cortana, Watson und Google Now werden langsam erwachsen und sind die Vorbilder für eine neue, weitere Generation der mobilen Assistenten auf Smartphone, Tablet und Co.
Mittlerweile können mobile digitale Assistenten weit mehr als die Daten aus dem Wetterbericht vorlesen oder eine App öffnen. Chatbots sind in der Lage, auf Basis der Eingaben die Antworten auf fast jede Frage zu geben oder einige Standard-Workflows schon zu übernehmen. Auch die Flugbuchung kann man mittlerweile einfach über ein Chatfenster erledigen. Außerdem intensivieren die Anbieter ihre Bemühungen, ihre Bot-Technologien immer mehr in Richtung Deep Learning & Conversational Intelligence weiterzuentwickeln. Das heißt, dass sie zum einen selbstlernend ihre Funktionen erweitern können und darüber hinaus die natürliche Sprache erkennen und ein Gespräch im Dialog-Modus führen können. Die nächste Entwicklungsstufe sind Sprachassistenten, die als virtueller Mitarbeiter auftreten und tatsächlich mit dem Nutzer sprechen können.
In den kommenden Jahren werden vermehrt Sprachassistenten, aber auch Chatbots, eingesetzt, um beispielsweise den Kundenservice zu automatisieren, die Arbeit in der Produktion und Logistik zu überwachen und zu unterstützen beziehungsweise klassische Workflows abzunehmen. Dazu können die Unternehmen die zugrunde liegenden Plattformen der mobilen Assistenten auch vermehrt in die eigenen Anwendungen integrieren, um selbst ein Teil de neuen Mobile Personal Assistant-Welt zu werden.

Virtual & Augmented Reality

In 2017 werden Virtual- und Augmented Reality-Technologien den Durchbruch im Unternehmensumfeld schaffen, da nun einerseits die technologische Reife der Hardware gegeben ist und andererseits genügend Anwendungen im Unternehmensumfeld bereitgestellt werden können und sich um die Plattform herum digitale Ökosysteme bilden.
Das, was etwas surreal klingt, ist aber selbst im Unternehmensumfeld schon bald möglich. So werden schon heute insbesondere im Gaming- und privaten Umfeld VR-Brillen für ein neues Spielerlebnis genutzt oder Augmented-Reality Apps mit Bilderkennung für ein neues Einkaufserlebnis genutzt.
Auch im Unternehmensumfeld finden diese neuen Mobile Devices, Add-Ons und Apps ihren Platz. Entweder sind sie der Enabler für mobile Geschäftsmodelle, um den Kunden eine Informationsplattform für die eigenen Produkte zu bieten und somit der Marke mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Aber auch darüber hinaus können in vernetzten IoT-Szenarien Virtual Reality-Brillen und Augmented-Technologien genutzt werden, um beispielsweise Service Technikern die Installation, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Co. zu erleichtern. So können relevante Produktinfos, defekte Teile und Lieferbestände direkt vor das Auge des Technikers gebracht werden, ohne, dass er sich von seinem Arbeitsplatz entfernen muss.




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