Apple stellt iPads vor 17.10.2014, 08:36 Uhr

"Ein magisches Stück Glas"

Apple hat wie erwartet überarbeitete Versionen seiner Tablet-Modelle iPad Air und iPad mini vorgestellt. Dünner und leistungsstärker lautet die Devise.
iPad Air 2 und iPad mini 3
(Quelle: Apple.com)
An Begeisterung für die eigenen Produkte hat es Apple noch nie gefehlt: "Das iPad ist ein magisches Stück Glas", sagte Marketing-Chef Philip Schiller gestern Abend im Rahmen einer großen Pressekonferenz in Cupertino, auf der das Unternehmen mit dem iPad Air 2 und dem iPad mini 3 gleich zwei neue Modelle seiner Tablet-Familie enthüllt hat.  

Neues Flaggschiff ist das iPad Air 2, das in die Fußstapfen des iPad Air tritt und sich noch einmal deutlich verschlankt hat. Mit 6,1 Millimetern soll es sogar das dünnste Tablet auf der Welt sein, verspricht Apple. Angetrieben wird das 469 Gramm leichte Gerät von dem eigens entwickelten A8X-Prozessor mit 64-Bit-Unterstützung, der eine um 40 Prozent schnellere CPU-Leistung als das Vorgängermodell ermöglichen soll. Zudem hat Apple dem Tablet nun auch den vom iPhone bekannten Fingerabdruck-Sensor spendiert und das Retina-Display verbessert, das bei gleicher Auflösung jetzt deutlich weniger spiegeln soll.
Front- und Rückkamera wurden ebenfalls verbessert und mit neuen Funktionen ausgestattet - dazu zählen Panorama in Fotos, Serienbilder, Zeitraffervideos, Zeitlupe und 1080p-HD-Videos. Schnelleres WLAN und verbesserte LTE-Unterstützung runden die Ausstattungsliste ab. Der Akku soll bis zu zehn Stunden Laufzeit bieten.
Wie frühere Modelle ist auch das iPad Air 2 mit verschiedenen Speicher-Kapazitäten und wahlweise mit oder ohne Mobilfunk-Modul erhältlich, was den Preis des Geräts bestimmt. So startet die 16-GB-Wifi-only-Version bei 489 Euro, während das 128-GB-Modell mit LTE mit 809 Euro zu Buche schlägt.
Auch am iPad mini wurde gearbeitet - wenn auch nur geringfügig. Das handtaschenkompatible Tablet erhielt ebenfalls den Fingerabdruck-Sensor und eine neue iSight-Kamera; der Prozessor bleibt hingegen unverändert. Das iPad mini 3 gibt es - wie auch das iPad Air 2 - in den Farben Gold, Silber und Grau. Die Preise starten hier bei 389 Euro für die WLAN-Version, während das iPad mini 3 in der teuersten Variante mit LTE-Unterstützung und 128 GB Speicher 709 Euro kostet.
Sowohl das iPad Air 2 als auch das iPad Mini 3 werden mit iOS 8.1 als Betriebssystem ausgeliefert, in die das kürzlich vorgestellte Bezahlsystem Apple Pay integriert ist. Beide Modelle gehen bereits nächste Woche - auch in Deutschland - in den Verkauf. Ein genaues Datum nannte Apple allerdings noch nicht.

Überraschend ist unterdessen die Ankündigung von Apple, die älteren und jetzt eigentlich abgelösten Vorgängermodelle weiter im Verkauf zu belassen. So gibt es weiterhin das erste iPad mini, das iPad mini 2 und auch das ursprüngliche iPad Air zu kaufen, deren Preise gesenkt wurden.
Einen Tag vor dem Firmenevent war gestern bereits auf der iOS8-Webseite ein Bild der neuen iPads veröffentlicht worden - Versehen oder Absicht am Tag der Google-Nexus-9-Vorstellung?



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