Online-Shopping 27.11.2014, 15:35 Uhr

Weihnachtseinkäufe wandern ins Web

Zwar wollen die Online-Shopper in diesem Jahr weniger für Geschenke ausgeben - dafür wächst die Zahl der Deutschen, die ihre Weihnachtseinkäufe im Internet erledigen.
Kleidung und Bücher werden am liebsten verschenkt
(Quelle: Shutterstock.com/Thomas Bethge)
Nach einem leichten Rückgang im Vorjahr erledigen wieder mehr Deutsche über 18 Jahre ihre Weihnachtseinkäufe über den Online- und Versandhandel - die Zahl ist im Vergleich zu 2013 um drei Prozentpunkte gestiegen, auf 74 Prozent. Im Schnitt wollen sie allerdings nur 3,7 verschiedene Waren bestellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh) gemeinsam mit Creditreform Boniversum.
Vor allem bei den 60 bis 69-Jährigen ist die Bereitschaft gestiegen, im Web einzukaufen. "Umso wichtiger für die Händler, sich beim Angebot der Zahlarten breit aufzustellen, damit jeder Shopbesucher - egal welchen Alters - seine beliebte Zahlart findet", findet Ralf Zirbes, Geschäftsführer von Boniversum. Mit etwa 459 Euro liegt die geplante Höhe der Online-Käufe pro Kopf allerdings leicht unter dem Vorjahresniveau.
Die mit Abstand beliebtesten Warengruppen sind Bekleidung, Textilien und Schuhe (44 Prozent) sowie Bücher (39 Prozent). Auf Platz drei folgen Spielwaren (32 Prozent). Das meiste Geld wollen die Shopper allerdings für Computer und Zubehör, Schmuck und Uhren sowie Möbel und Dekorationsartikel ausgeben - durchschnittlich über 200 Euro.

Nur wenige Wochen bleiben Online-Händler für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft. In dieser Zeit darf nichts schief gehen. INTERNET WORLD Business zeigt, wann was über welche Endgeräte gekauft wird.

Für die repräsentative Erhebung wurden 1.000 Personen über 18 Jahren zu ihrem geplanten Einkaufsverhalten im Online- und Versandhandel zum Weihnachtsfest befragt.
Mit dem Black Friday beginnt für Händler die heiße Phase. Für den Cyber Monday werden in Deutschland erstmals Online-Bestellungen in Höhe von knapp 300 Millionen Euro erwartet.



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