Marken-Ranking 27.01.2015, 11:00 Uhr

Die meistgesuchten Brands des Jahres

Welche Marken und Produkte suchen Kunden am häufigsten auf Preisvergleichsportalen? Offenbar vor allem Vertreter der Elektronikbranche. Samsung, Bosch und Philips hatten 2014 jedenfalls die Nase vorn.
(Quelle: Shutterstockc.om/tashatuvango)
Die deutschlandweit erfolgreichste Marke 2014 war - gemessen an der Nachfrage auf Preissuchportalen im Internet - der südkoreanische Konzern Samsung. Der Elektronikkonzern hat seine Spitzenposition damit nicht nur verteidigt, sondern weiter ausgebaut und um 13 Prozent zugelegt bei der Nachfrage der User. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von PreisAnalytics, einem Anbieter für Marktanalysen im E-Commerce.
Top Brands 2014
(Quelle: PreisAnalytics)
 Der Erhebung zufolge werden die Top Ten Brands des vergangenen Jahres eindeutig von Unternehmen der Elektronikbranche dominiert (siehe Grafik): Hinter dem Spitzenreiter Samsung, von dem 1.211 relevante Produkte in Online-Preisvergleichsportalen gesucht wurden (Vorjahr: 1.060), folgen Bosch mit 1.084 (1.042), Philips mit 979 (806) sowie AEG mit 685 (645) und Sony mit 670 (705) relevanten Produkten. Ebenfalls unter die ersten zehn Marken 2014 schafften es Siemens, Asus, HP, Panasonic und LG, wo nahezu alle Brands im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen konnten. Lediglich Sony und vor allem Siemens, das 27 Prozent einbüßte, schnitten schlechter ab als 2013.

Aufsteiger des Jahres

Die erfolgreichsten Marken, die nicht zur Elektronikbranche zählen, waren der dänische Spielzeughersteller Lego auf Platz 13, der Sportartikler Adidas aus Herzogenaurach als 15. und der Haushaltswarenhersteller WMF auf Rang 17. Den größten Zuwachs allerdings verbuchte Auna, ein Anbieter von HiFi-Produkten, der 2007 gegründet wurde. Die Marke des Berliner Handelsunternehmens Chal-Tec legte - wenn auch auf eher bescheidenem Niveau - um 320 Prozent zu, auf 171 relevante Produkte, die von Nutzern in Preisvergleichen gesucht wurden.
Eine Entwicklung in die Gegenrichtung nahmen der Studie zufolge dagegen der Haushaltsgerätehersteller Neff mit einem Minus von 53 Prozent, der Games-Anbieter Electronic Arts (EA) mit minus 45 Prozent und der Reifenfabrikant Dunlop, der ein Minus von 41 Prozent verzeichnete.

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