Checkout-Vermarktung 06.08.2014, 08:20 Uhr

Gutscheine nach dem Bezahlvorgang lohnen sich

Drei von vier Kunden wünschen sich Rabatt-Gutscheine, nachdem sie im Webshop eingekauft haben. Die Mehrheit der deutschen Online-Händler verzichtet aber auf dieses Marketinginstrument, so eine Studie.
(Quelle: Shutterstock.com/PathDoc )
Otto macht es, DocMorris auch - die Mehrheit der Webshop-Betreiber hierzulande allerdings nicht: Geld verdienen, nachdem der Kunde seinen Online-Kauf abgeschlossen hat. Möglich wäre dies nämlich durchaus mit der Vermarktung der Checkout-Seiten. Einer aktuellen Analyse von AffiliPrint zufolge, einem Spezialisten für Gutschein-Marketing, würden es 77 Prozent der befragten Konsumenten begrüßen, wenn ihnen nach dem Kauf im Internet Rabatt-Gutscheine angezeigt würden.
Doch lediglich 36 der 100 größten deutschen Webshops nutzen derzeit die Möglichkeit, mit Checkout-Gutscheinen oder Incentives zusätzlichen Umsatz zu generieren. Damit verschenken die Shop-Betreiber nicht nur Umsatzpotenziale, sie versäumen es auch, ihre Konsumenten nach dem Einkauf zu belohnen und die Bindung zu den Kunden zu stärken - obwohl diese Gutscheine als echten Mehrwert wahrnehmen.
"Wenn der Kunde seinen Einkauf abgeschlossen hat, ist er offen für neue Impulse", argumentiert Carsten Schwecke, geschäftsführender Gesellschafter von AffiliPrint. "Warum ihm also nicht ein attraktives und relevantes Angebot eines Gutscheinpartners machen und damit zusätzlichen Umsatz erzielen?" Die Ergebnisse der Befragung sind Teil der Studie "AffiliPrint GutscheinBarometer 2014".
Wie Online-Händler den idealen Partner fürs Couponing finden, weiß Daniel Ender. Der Geschäftsführer von Gutscheinsammler.de hat sechs Fragen formuliert, die Webshop-Betreiber potenziellen Kooperationspartnern stellen sollten.

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