Interaktiver Handel 2013
18.02.2014, 14:44 Uhr

Mehr als 40 Prozent Plus im E-Commerce

Der E-Commerce-Umsatz hat sich glänzend entwickelt: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Waren im Wert von 39,1 Milliarden Euro online an Endkunden verkauft. Diese Zahl gab nun der bvh bekannt.
(Quelle: Shutterstock.com/PointaDesign)
Ein Plus von 41,7 Prozent - so gut lief's im vergangenen Jahr für den E-Commerce mit Waren im Vergleich zu 2012. Der Umsatz stieg im B2C-Geschäft auf 39,1 Milliarden Euro und blieb damit knapp unter der - allerdings deutlich nach oben korrigierten - bvh-Prognose vom November 2013. Insgesamt erwirtschaftete der interaktive Handel aus Versandhandel inklusive E-Commerce einen Gesamtumsatz von 48,3 Milliarden Euro (plus 22,9 Prozent). Das heißt: 81 Prozent des Umsatzes wird online erwirtschaftet (2012: 70,2 Prozent).

Die drei stärksten Absatzkanäle im E-Commerce: Auf Platz eins lagen die Online-Marktplätze mit einem Umsatz von 26,0 Milliarden Euro, auf Platz zwei die Multichannel-Versender mit einem Umsatz von 7,4 Milliarden Euro, gefolgt von den Internet-Pure-Playern mit einem Umsatz von 4,7 Milliarden Euro.

 
Im Onlinegeschäft 2013 wurden nicht nur Waren im Wert von 39,1 Milliarden Euro geordert, sondern zusätzlich digitale Güter wie Flugtickets, Pauschalreisen, Tickets für Veranstaltungen oder Fahrkarten im Wert von 10,6 Milliarden Euro gekauft. Für 2013 ergab sich in diesem Bereich eine Umsatzsteigerung von rund 9,3 Prozent.

Kleidung stärkste Warengruppe

Der größte Umsatzbringer im interaktiven Handel war im Jahr 2013 die Warengruppe Bekleidung. Deren Umsatzvolumen lag bei insgesamt 11,6 Milliarden Euro. Platz zwei belegt die Kategorie Bücher mit einem Umsatz von 5,3 Milliarden Euro. An dritter Stelle rangieren die Unterhaltungselektronik und Elektronikartikel mit einem Umsatz von 4,0 Milliarden Euro.

 
Auch im Jahr 2013 war der Kauf auf Rechnung die beliebteste Zahlweise der Kunden. Der Anteil lag bei 38 Prozent mit einem Umsatzvolumen von 19,7 Milliarden Euro. Zweitstärkste Bezahlart war mit einem Anteil von 24 Prozent der Bankeinzug. Hier wurden 10,1 Milliarden Euro umgesetzt. Immer beliebter werden die digitalen Bezahlwege mit einem Anteil von 19 Prozent und einem Umsatz von 8,1 Milliarden Euro.
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