Weiterbildungsakademie 21.11.2014, 12:15 Uhr

etventure startet School of Digital Business

Mit einer neuen Weiterbildungsakademie richtet sich etventure insbesondere an Führungskräfte mittlerer und großer Firmen. Diese sollen fit für die "digitale Revolution" gemacht werden.
(Quelle: Shutterstock.com/Ollyy)
Das Ziel ist ebenso simpel und wie anspruchsvoll: Die neue Berlin School of Digital Business soll ihre Absolventen "zu Innovationstreibern in ihren Unternehmen machen und ihnen die nötigen Werkzeuge an die Hand geben, damit sie die digitale Revolution erfolgreich meistern". So jedenfalls verspricht es etventure, eine Start-up-Schmiede aus Berlin, die die Weiterbildungsakademie für führende Mitarbeiter mittlerer und großer Unternehmen gestartet hat.
Als Dozenten der Workshops hat etventure Geschäftsführer, Berater und Technologie-Experten engagiert. Von ihrem Wissen profitieren sollen unter anderem die Mitarbeiter der deutschen Bahn, die ihre Führungskräfte als erstes Unternehmen an die School of Digital Business schickt. Dort analysieren die Teilnehmer der mehrtägigen Seminare die Erfolgsgeheimnisse bereits bestehender digitaler Geschäftsmodelle, lernen Tools und Technologien anhand von Praxisbeispielen kennen und entwickeln neue Geschäftsideen für ihre eigenen Arbeitgeber.
Dafür wenden die Absolventen laut etventure auch aktuelle Methoden aus dem Silicon Valley an, wie zum Beispiel "Lean Start-up" und "Design Thinking", bei denen Produkte aus Sicht von Kunden entwickelt und regelmäßig getestet werden. Neben maßgeschneiderten Workshops, die unternehmensintern ablaufen, bietet die School of Digital Business auch offene Seminare an, die ab Ende Januar 2015 stattfinden.
Die Leitung der Weiterbildungsakademie übernimmt Birte Gall, die seit drei Monaten bei etventure den neuen Geschäftsbereich Executive Education aufbaut. Zuletzt war sie fünf Jahre lang Geschäftsführerin von Bucerius Education, einem Anbieter von Executive-Programmen für Juristen.
Obwohl die Bedeutung des Internets im Alltag und auch die Digitalisierung der Arbeitswelt immer weiter zunehmen, fehlen nach wie vor geeignete Ausbildungswege für Onliner. Das ergab unter anderem die Umfrage "Jobs in der Online-Branche" des Jobportals OnlineMarketingJobs.de.

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