Flash-Sale
29.07.2014, 10:01 Uhr

Sommertipps für Online-Modehändler

Auch im E-Commerce spielt das Wetter eine Rolle. Sechs Tipps verraten, wie Online-Modehändler im Sommer Kaufanreize schaffen und so ihren Flash-Sale erfolgreich machen.
(Quelle: Shutterstock.com/Kiselev Andrey Valerevich)
Ein später Sommer hat vielen stationären Modehändlern die Halbjahresbilanz verhagelt und sie mit vollen Lagern zurückgelassen. Sommer-Sales sollen nun Platz für die neuen Kollektionen schaffen. Aber auch Online-Modehändler haben das Nachsehen, wenn die Konsumenten bei heißen Temperaturen lieber am See liegen.
"Wir sehen durch unsere Analysen, dass bei gutem Wetter die Umsätze in Shops um bis zu 70 Prozent sinken. Umso wichtiger also, dass man die wenigen User mit gezielten Anreizen im Shop auch zum Kauf leitet", so Daniel Kirchleitner, Geschäftsführer des Technologieunternehmens trbo. Diese Tipps sollen dabei helfen:
Group Motivation
Nutzen Sie den "Das will ich auch"-Effekt. Besonders bei Frauen funktioniert das gut. Hat sich jemand aus dem Freundeskreis zum Beispiel gerade eine trendige Hot-Pants aus Jeans gekauft oder interessieren sich gerade viele andere User dafür, will Frau da nicht nachstehen.
Emotional Messages
Werden Sie persönlich. Wenn Sie von Ihren Usern wissen, wer sich beispielsweise besonders stark für Fair-Trade-Mode interessiert, können Sie diesen Nutzern eine Botschaft zeigen, die auf Ihr Themenblog für fair gehandelte Produkte hinweist. 
Produktempfehlungen an Freunde
Empfehlungen sind nach wie vor einer der stärksten Einflussfaktoren bei Kaufentscheidungen. Machen Sie es Ihren Kunden leicht, die reduzierte Sommershorts etwa über Social-Media-Kanäle weiterzuempfehlen.
Verknappung
Machen Sie das schöne Sommerkleid in Korallrot zum Bestseller, indem Sie über Einblendungen den Lagerbestand anzeigen. Das kann die letzten Zweifel eines Shoppers ausräumen, da es beim nächsten Besuch eventuell nicht mehr verfügbar ist.
Counter
Tick, tick, nur noch zwei Tage Sales, dann ist Schluss mit der tollen Sommerware zum Schnäppchenpreis. Mit einem dezenten Hinweis auf ein zeitlich begrenztes Angebot, etwa mit einem rückwärtslaufenden Countdown, setzen Sie den ultimativen Kaufanreiz.
Streichpreis
Die Designer-Jeans aus der Sommerkollektion soll raus aus dem Lager. Dann zeigen Sie dem User doch mit einem Streichpreis genau an, welchen Originalpreis er regulär hätte bezahlen müssen. Jeder User hat ein gutes Gefühl, wenn er beim Einkauf Geld sparen kann.
Der Modehandel der Zukunft wird deutlich anders funktionieren als heute. INTERNET WORLD Business zeigt in einem Dossier, auf welche Veränderungen in den Bereichen Mobile, Social Shopping, Shop Design und Anprobe sich Kunden und Händler einstellen können.
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