Weihnachtsgeschäft
28.09.2015, 14:45 Uhr

So verbessern Online-Händler ihre Weihnachtskampagnen

Wie können sich Online-Händler optimal hinsichtlich Kundenansprache und Terminplanung auf das kommende Weihnachtgeschäft vorbereiten? Fünf Tipps geben Antworten darauf.
(Quelle: Fotolia.com/K.-U. Haessler)
Nur noch zehn Wochen, dann herrscht im deutschen Handel wieder Ausnahmezustand und alles dreht sich um das Weihnachtsgeschäft. Zwar sind die Umsatzprognosen zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft noch nicht veröffentlicht, doch ist zu erwarten, dass die Umsätze im Online-Handel wieder wachsen werden. Connexity, Marketing-Dienstleistungsunternehmen und Kanal für Produktlistings und Leadgenerierung, gibt Tipps, wie Online-Händler ihre Weihnachtsvorbereitungen hinsichtlich Kundenansprache und Terminplanung optimal auf das nahende Weihnachtsgeschäft ausrichten und damit verbessern können.
1. Timing ist alles
Stellen Sie sicher, dass Ihre Werbekampagne zur rechten Zeit startet. Am besten genau dann, wenn die meisten Menschen auf Geschenke-Suche gehen. Dabei gibt es deutliche Unterschiede, sowohl zwischen Männern und Frauen als auch hinsichtlich Alter oder Land. Beispielsweise beabsichtigen etwa 62 Prozent der britischen Konsumenten, am sogenannten Cyber Monday (30. November) Weihnachtsgeschenke einzukaufen. In Deutschland ist traditionell das zweite Dezember-Wochenende der stärkste X-Mas-Shopping-Termin. Und vergessen Sie auch nicht das Nach-Weihnachtsgeschäft: Die Tage nach dem Fest zählen zu den umsatzstärksten Shoppingtagen des Jahres.
 
2. Kennen Sie die Shopping-Gewohnheiten Ihrer Kunden
Modellieren Sie sorgsam Ihre einzelnen Zielgruppen und bieten Sie Ihnen die passende Werbebotschaft zum richtigen Zeitpunkt. Frauen zum Beispiel starten den Weihnachtseinkauf oft schon im Herbst, während Männer erst im Dezember, acht Prozent davon sogar erst in der letzten Woche vor Weihnachten, damit beginnen. Auch das Alter spielt eine Rolle: Die Generation der 16-24-Jährigen kauft ihre Geschenke ebenfalls gerne etwas später ein, meist etwa ab Mitte Dezember. Und wussten Sie, dass Ihre weiblichen Kunden für mehr Personen Geschenke kaufen als Ihre männlichen?
 
3. Helfen Sie Ihren Kunden, Geld zu sparen
Kunden sind eher bereit, einen Kauf online abzuschließen, wenn sie dabei auch Geld sparen können. So sind 89 Prozent der Konsumenten grundsätzlich kaufwilliger, wenn sie keine Versandkosten zahlen brauchen. Dieses Argument ist übrigens zugkräftiger als die Zusage, dass Kunden ihre Weihnachtseinkäufe länger zurückschicken können - dieses Angebot zieht nur bei 12 Prozent der Konsumenten.
 
4. Mobile Shopping wird zum Wachstumsfaktor

Pro Kauf geben die Konsumenten im Internet mit durchschnittlich 136 Euro bereits mehr als doppelt so viel Geld aus, wie bei einem stationären Einkauf. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Kunden Sie über jedweden Kanal erreichen können und ein positives Einkaufserlebnis geboten bekommen - auch via Smartphone, Tablet & Co. Denn eines ist klar: das Weihnachtsgeschäft 2015 wird einen noch nie dagewesenen Ansturm an mobilen Shoppern mit sich bringen -  seien Sie also vorbereitet.
 
5. Seien Sie emotional
60 Prozent der deutschen Konsumenten, die Geschenke online kaufen, erledigen dies am häufigsten bequem vom Sofa aus. Das bedeutet: Sprechen Sie Ihre Kunden über Emotionen an, die zur Nutzungssituation der Shopper passen. Eine Umfrage in Großbritannien belegt zudem, dass emotionale, kreative und sympathische Werbekampagnen einen positiven Effekt auf die Kauflust der Konsumenten haben: 48 Prozent der englischen Konsumenten gaben an, lieber bei Händlern zu kaufen, die sie passend zur Weihnachtszeit besonders emotional ansprechen.
Weihnachten und Black Friday sind bei weitem nicht die einzigen Ereignisse, die Online-Händler auf dem Schirm haben sollten. Das sind die spektakulärsten E-Commerce-Termine weltweit.
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