Payment 10.08.2015, 07:30 Uhr

Die passenden Zahlungsmethoden für Online-Shops

Welche Zahlungsverfahren sind für welchen Shop die passenden? Wie gelingt es, Kunden nicht durch die falschen zur Verfügung gestellten Zahlungsmittel zu verlieren? Diese fünf Tipps können helfen.
(Quelle: Fotolia.com/bloomua)
Eine stark begrenzte Auswahl an Zahlungsmitteln oder die falschen Zahlungsmethoden sind echte Konversionskiller im E-Commerce. Umsätze und wiederkehrende Kunden bleiben weg, wenn die Auswahl der Zahlverfahren nicht auf die Ansprüche der Besteller abgestimmt ist. Auch den Einsatz von Zahlungsvarianten, die anfällig für Zahlungsausfälle und Betrugsversuche sind, müssen Online-Händler abwägen.
Der passende Zahlungsmittelmix ist daher essenziell, damit sich Shops erfolgreich auf dem Markt behaupten können. Doch welche Zahlverfahren sind die richtigen? Diese Checkliste von Computop, Payment Service Provider, unterstützt bei der Auswahl der richtigen Zahlungsmethoden für den Online-Shop.
 
1. National oder global? Länderabhängige Zahlungsfavoriten
Die Präferenzen im Zahlungsverkehr unterscheiden sich von Land zu Land massiv. In Deutschland dominiert der Wunsch nach Zahlung per Rechnung, in den USA gehört die Kreditkarte zu favorisierten Zahlungsarten und Chinesen lieben e-Wallet-Lösungen. Der richtige Zahlungsmittel-Mix hängt demnach stark von den Ländern ab, in denen der Online-Shop betrieben werden soll.
Die Zielgruppe spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle bei der Wahl der richtigen Zahlungsmittel für Ihren Webshop. Online-Shops, die auf eine moderne Kundschaft abzielen, sollten auf Zahlungsmethoden wie etwa eWallet-Lösungen nicht verzichten. Im Gegensatz dazu verspricht der klassische Rechnungskauf mehr Erfolg bei hochpreisigen Produkten, bei denen der Kunde sich zunächst ein Bild der gekauften Ware machen möchte.
 
2. Kosten für die Zahlungsabwicklung
Die Gesamtkosten für Zahlungsmethoden sind ein wichtiges Auswahlkriterium für die richtigen Zahlungsmöglichkeiten im E-Commerce. Denn direkte Kosten, wie etwa Transaktionsgebühren, treiben die Betriebskosten der Payment-Lösung auf Dauer in die Höhe. Je nach Anzahl der Bestellungen und Warenkorbwerten lohnt es sich, auf Zahlverfahren mit hohen Transaktionsgebühren zu verzichten, um zu hohe Betriebskosten zu regulieren.
(Quelle: ibi research/Computop)
In Deutschland gehört die Zahlung per Vorkasse (Überweisung) zu den Zahlungsarten mit den niedrigsten Transaktionsgebühren. Ihr folgen Sofort Überweisung und das Lastschriftverfahren (direkt) sowie die Zahlung per Rechnung (direkt). PayPal, Kreditkarte, die über einen Dienstleister abgesicherte Zahlung auf Rechnung oder per Lastschrift sowie Nachnahme folgen mit teilweise deutlich höheren Transaktionsgebühren.



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