Praxistipp 22.06.2015, 07:30 Uhr

Effizienzsteigerung im Produktdatenmarketing

Wie man ergebnislose Kampagnen vermeiden kann und worauf es bei einem effizienten Produktmarketing ankommt, erklärt Feed Dynamix, Lösungsanbieter für datenbasierte Produktvermarktung.
Tipps zur Produktvermarktung
(Quelle: shutterstock.com/rassco)
Spätestens seit Google, Amazon und jetzt auch Facebook die gezielte Vermarktung einzelner Produkte
oder ganzer Sortimente auf ihren Plattformen ermöglichen, ist das Thema Produktdatenmarketing präsent wie nie zuvor. Wirft man aber einen Blick auf die Aussteuerung und Planung solcher Kampagnen, verschenken noch sehr viele Händler Potenzial. Ineffiziente Kampagnen sind aber nicht nur ärgerlich und lassen der Konkurrenz unnötig viel Raum, sie sind oftmals auch sehr kostspielig. Feed Dynamix, Lösungsanbieter und Experte für datenbasierte Produktvermarktung, hat die wichtigsten Regeln für ein effizientes Produktdatenmarketing zusammengefasst und zeigt Händlernkonkrete Handlungsempfehlungen für effiziente Datenfeed‐Kampagnen.
Datenfeed-Kampagnen bei Google Shopping, Amazon, in Preissuchmaschinen und Produktportalen erfolgreich aufzusetzen und zu steuern, ist eine komplexe Aufgabe. Es bedarf nicht nur einer klaren
Zielsetzung und eine umfassende Kenntnis über das eigene Sortiment und dessen Performance, auch die zu erreichenden KPI‐Werte müssen vorab festgelegt werden. Online‐Shops müssen sich Fragen
stellen wie "Mit welchem Produkt, in welcher Kategorie wurde in welchem Zeitraum, an welchen Wochentagen, über welches Portal wie viel Umsatz generiert? Und, gab eventuell ein anderes Produkt den Anstoß für den Shop‐Besuch?".

Nachfolgend die sechs wichtigsten Tipps
:
  1. Sie müssen wissen, was Sie wollen! Definieren Sie klare Ziele für Ihre Datenfeed‐Kampagnen und brechen Sie diese auf einzelne Teil‐Ziele herunter. Entscheidend ist, die Zielsetzung nicht zu allgemein zu fassen, sondern diese anhand der Dimensionen Zeit, Sortiment und Kanal  eindeutig zu konkretisieren. Legen Sie also fest, was Sie in welcher Zeit mit welchem  Sortiment und über welchem Kanal erreichen möchten - und seien Sie konkret, denn nur  dann lässt sich der Kampagnenerfolg bewerten.
  2. Sie brauchen einen guten Überblick über die vorhandenen Vermarktungskanäle! Gleichen Sie Ihr Shop‐Sortiment mit dem Angebot des jeweiligen Portals ab und legen Sie fest, welche  Produktkategorie(n) bei welchem Portal beworben werden soll(en). So reduzieren Sie Streuverluste und steigern die Qualität Ihres Traffics.    
  3. Sie müssen Ihr Sortiment kennen! Wenn Sie von einer Conversion Rate von 1‐3 Prozent  ausgehen und einem durchschnittlichen Cost‐per‐Click von 0,25 Euro, bedeutet dies eine Investition von 8,25 Euro bis 25,00 Euro für einen einzigen Sale. Machen Sie sich also ein  klares Bild über die Margen‐ und Umsatz‐Situation Ihrer Produkte und beobachten Sie die  Korrelationen zwischen den einzelnen Artikeln. Auch saisonale Effekte müssen Sie stets im  Auge haben.
  4. Sie brauchen Kenntnis über Ihren Lagerbestand! Zur Steigerung der Kampagneneffizienz   lohnt sich die gezielte Analyse und Bewertung einzelner Produktvarianten. Sind wichtige  Kernvarianten eines Produkts im Shop vergriffen, lohnt sich meist auch die Bewerbung des  Produkts nicht. Kosten können durch den vorübergehenden Ausschluss des Produkts von  einer Kampagne reduziert werden.
  5. Sie brauchen eine Daten‐Grundlage! Bevor mit der Aussteuerung von Kampagnen nach Performance‐Kennzahlen begonnen werden kann, braucht es eine valide Daten‐Grundlage. Dazu müssen Sie gegebenenfalls für einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen das Sortiment  auf den gewählten Portalen bewerben und alle Traffic‐ und Performance‐Daten erfassen.
  6. Sie müssen sich mit Details beschäftigen! Sammeln Sie alle Performance‐Daten und definieren Sie dann individuelle Regeln für jedes Portal. Richten Sie die Perspektive dabei stets vom Spezifischen zum Allgemeinen - vom einzelnen Produkt zur Produktkategorie -  so stellen Sie sicher, keine Vermarktungschance zu verpassen. 

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