Praxistipp 05.10.2015, 09:20 Uhr

Wie der "Call-to-Action" zum finalen Klick führt

Mit einem optimal gestalteten "Call-to-Action" kann ein Webshop-Betreiber dafür sorgen, dass die Kunden einen Kauf abschließen. Doch wie sieht er nun aus, der perfekte Call-to-Action-Button?
(Quelle: shutterstock.com/iQoncept)
Auch den erfolgreichsten Webshops machen Kaufabbrecher zu schaffen; bei einer durchschnittlichen Bounce Rate von über 90 Prozent nicht verwunderlich. Mit nur geringem Aufwand kann jedoch jeder Webshop mithilfe eines optimal gestalteten "Call-to-Action" (CTA) dafür sorgen, dass mehr Kunden konvertieren. Wenn ein User sich durch den CTA-Button angesprochen fühlt, wird er sehr viel eher weiterklicken und den Kauf schließlich doch noch abschließen. Und der Onlinehändler darf sich über steigende Conversions freuen.
Die Auswertung interner Daten von Ve Interactive, Anbieter einer Fullservice-Plattform mit On- und Offsite-Lösungen zur Conversion-Optimierung, hat ergeben, dass tatsächlich 20 Prozent der Nutzer, die einen CTA in einer Abbruchsmail angeklickt haben, den Kauf auch abschließen. Doch wie sieht er nun aus, der perfekte Call-to-Action-Button?
1. Positionierung des CTA
Was bei einer Immobilie die Lage, ist bei einem Call-to-Action die Positionierung. Als Standard gilt derzeit das "Above the fold"-Prinzip. Der Button wird hierbei prominent an oberster Stelle eingebunden. Unübersehbar soll er so für schnelle Klicks sorgen. Besonders bei einfachen Produkten und Dienstleistungen, die keine weiteren Erläuterungen benötigen, ist  "Above the fold" sinnvoll.
Anders sieht es bei erklärungsbedürftigeren Produkten aus. Hier lohnt es sich, den Button etwas weiter unten zu platzieren, um es dem Kunden so zu ermöglichen, zunächst etwas mehr über das Produkt zu erfahren. In diesem Fall soll der CTA die Entscheidung positiv bestärken und zu einem bewussten Kauf führen.
2. Rund, eckig, oval?
Damit der Button nicht übersehen wird, ist ein auffälliges Design wichtig. Schließlich soll der Nutzer nicht erst nach dem CTA suchen müssen. Dabei gilt es zu verdeutlichen, dass es darum geht, die Schaltfläche zu klicken. Ob man einen visuellen Hinweis, Schattierungen oder eine besondere Button-Form verwendet, spielt keine Rolle. Zu vermeiden sind allerdings aufdringliche CTAs, wie zum Beispiel blinkende Pfeile in grellem Neon - viele Nutzer fühlen sich davon abgeschreckt.
Außerdem wirkt der ganze Webshop dadurch weniger vertrauensvoll. Besonderes Vertrauen erweckt beispielsweise das Bild einer Person, die auf den CTA schaut. Zudem muss die Schaltfläche unbedingt "klickbar" aussehen. 3D-Effekte, Schattierungen und Farbverläufe sind beliebte Eyecatcher und führen häufig zur gewünschten Reaktion. Damit der Button besonders auffallen kann und der User nicht abgelenkt wird, ist es empfehlenswert, um den CTA etwas freien Raum zu lassen.

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