"Contextual Commerce"-Tools 12.02.2016, 09:15 Uhr

Paypal ermöglicht es, Kauf-Buttons überall einzubinden

Shopping überall: Paypal testet seinen neuen Dienst "Commerce", der einen kontextuellen Handel ermöglichen soll. Internethändler können künftig aussuchen, wo sie ihre Kaufbuttons einfügen möchten.
(Quelle: shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro (nevodka))
Verkauft wird bisher zumeist da, wo man es erwartet: auf Händlerseiten oder innerhalb von großen Shoppingportalen. Doch theoretisch sind der Einbindung eines Kauf-Buttons keine Grenzen gesetzt. Apps, Blogs, Anzeigen, Nachrichtenartikel, selbst E-Mails oder Social-Media-Beiträge sind als Umgebung für einen Kaufbutton denkbar. Genau das will Paypal jetzt möglich machen. 
Der Kaufbutton auch abseits von Onlineshops
(Quelle: Paypal.com)
Der Payment-Anbieter bringt sein Angebot "Commerce" für Verkäufer nun in den geschlossenen Beta-Test. Das native Toolkit für Apps bündelt quasi verschiedene Schnittstellen, die externe Dienste in die Commerce-Platform integrieren. So wählen die Händler aus, wo sie ihre Kaufbuttons einfügen wollen - und Nutzer werden genau da zum Kauf angeregt, wo sie sich ohnehin schon aufhalten.

Verkaufslösungen von morgen

"Seit unserer Übernahme von Modest vor sechs Monaten, haben wir uns darauf konzentriert, Lösungen für den kontextuellen Handel zu entwickeln”, erklärt Harper Reed, Head of Commerce, Braintree, im Paypal Commerce-Blog. “Wir freuen uns für die Händler von heute, Verkaufslösungen von morgen anzubieten."
Was der “kontextuelle Handel” kosten wird, ist allerdings noch nicht bekannt, da das Angebot in einer geschlossenen Beta-Phase getestet wird.
Die Buyable Pins von Pinterest sind ein Beispiel für den kontextuellen Handel, der Paypal vorschwebt. Bei der Einführung der Kaufbuttons auf der virtuellen Pinnwand war die Paypal-Tochter Braintree beteiligt, die Paypal im Herbst 2013 übernommen hatte.

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