Absicherung für Geldmittel
20.04.2015, 11:00 Uhr

Einlagensicherungsfonds schützt Google Wallet

Die Einlagen beim Bezahldienst Google Wallet sind in Zukunft vom staatlichen Einlagensicherungsfonds der USA gesichert. Damit erfährt der Payment-Service eine starke Aufwertung.
(Quelle: Shutterstock.com/Stokkete)
Die Einlagen, die beim Payment-Dienst Google Wallet hinterlegt sind, werden künftig durch die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) geschützt, berichtet Yahoo Finance. Dabei handelt es sich um den Einlagensicherungsfonds der Vereinigten Staaten. Sollte Google selbst oder eine der Banken, bei denen das Geld gelagert ist, untergehen, sind die hinterlegten Mittel gesichert.
Anlagen von bis zu 250.000 US-Dollar sind jetzt durch die Regierung abgesichert. Dabei bildet Google Wallet eine Ausnahme, denn im Regelfall werden die Einlagen bei "Nicht-Banken" wie Google Wallet oder Paypal nicht staatlich geschützt. Durch diesen Schritt wird die Sicherheit des Bezahldienstes des Internetriesen deutlich gesteigert.
Wallet ist ein Payment-Dienst, der 2011 als Nachfolger von Google Checkout etabliert wurde. Das System ermöglicht es Kunden auch im stationären Handel mit dem Smartphone zu bezahlen.

Der Internetgigant Google wächst und wächst. INTERNET WORLD Business zeigt die wichtigsten Übernahmen und Käufe im Jahr 2015.

Ende Februar wurde bekannt, dass Google Wallet mit US-Netzbetreibern und Softcard zusammenarbeitet. Damit soll der Dienst attraktiver gestaltet werden.



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