Rasierklingenmarkt
29.01.2015, 09:00 Uhr

Gillette und das Internet of Things

Es tut sich was im Rasierklingenmarkt: Gillette steigt via Internet of Things in den Online-Handel ein und immer mehr Männer entdecken, dass es günstiger ist, die Klingen über das Internet zu ordern.
Bärtiger Mann mit Rasierklinge
(Quelle: Fotolia.com/Kantver)
Darauf, dass das Internet als Vertriebskanal für Rasierbedarf immer wichtiger wird, müssen die großen Klingenmarken reagieren. "Es wäre vermessen zu sagen, dass die großen Rasierklingenmarken wie Gillette uns auf dem internationalen Markt schon spüren", gibt Christopher von Hallwyl, Gründer von Deutschlands erstem Rasierklingenversender Shave-Lab, unverhohlen zu.Trotzdem finden sich in der eigenen Kunden­datei immer mehr Männer, die ihren Bart bislang mit Gillette stutzten.
Nachdem Versuche scheiterten, der neuen Konkurrenz gerichtlich den Garaus zu machen, werden sie nun selbst im Web aktiv und setzen auf Internet of Things. So hat Gillette mit der "Gillette-Box" ein Onlinefähiges Gerät entwickelt, über das sich Männer auf Knopfdruck die Klingen für das derzeitige High-End-Produkt online nachbestellen können.
In der Box ­befindet sich eine SIM-Karte, die Bestellung geht per Mobilfunk raus. Vor kurzem startete Gilette einen exklusiven Vorabtest, bei dem ausgewählte Nutzer die Möglichkeit haben, durch direktes Feedback aktiv an der Produktentwicklung teilzuhaben. Basierend auf ihren Erfahrungen soll das Gerät dann für die ideale Hand­habung im Alltag optimiert werden.
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