Matratzen-Start-up 19.06.2017, 14:45 Uhr

Casper bekommt 170 Millionen US-Dollar

Casper, einer der prominentesten Vertreter der neuen Generation an Matratzen-Start-ups, bekommt in einer Series C-Finanzierungsrunde 170 Millionen US-Dollar. Über die Profitabilität eines möglichen Börsengangs soll diskutiert werden.
Casper verkauft Matratzen, Kissen, Bettwäsche - und ein Hundebett.
(Quelle: Casper.com)
Das Matratzen-Start-up Casper erhält in einer Series C-Finanzierungsrunde 170 Millionen US-Dollar. Das Investment wird angeführt von Target Corporation - einem der größten Einzelhändler der USA und nach Wal-Mart der zweitgrößte Discount-Einzelhändler des Landes. Das Unternehmen verkauft seit Sonntag auch die Casper-Produkte in seinen Märkten.
Ebenfalls an der Finanzierungsrunde beteiligt sind die Investment-Gesellschaften Tresalia, IVP, New Enterprise Associates (NEA) und Irving Capital. Auch der Schauspieler Kevin Spacey und Basketball-Spieler Carmelo Anthony sind mit dabei.
Casper soll rund 750 Millionen US-Dollar wert sein - ohne das neue Investment, berichtet die NY Times. Das Start-up erhofft sich durch das Investment und die Kooperation mit Target einen größeren Bekanntheitsgrad.
Auch der Gang aufs Börsenparkett erscheint so möglich: Man erwäge einen Börsengang, heißt es gegenüber der NYT. Potenzial ist in jedem Fall da: Casper konnte die Verkäufe im vergangenen Jahr mehr als verdoppeln, im ersten vollen Geschäftsjahr machte Casper rund 100 Millionen Dollar US-Umsatz. Ob das Unternehmen auch profitabel ist, ist nicht bekannt.
Wettbewerber Eve machte erst kürzlich vor, wie ein solcher Matratzen-IPO aussehen kann: Seit dem 18. Mai ist das Start-up an der Londoner Börse gelistet. Durch den IPO nahm das Unternehmen etwa 41 Millionen Euro ein.




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