Problem Zustellbarkeit 13.05.2014, 08:30 Uhr

DHL-Paketkasten wird zur privaten Packstation

Die schnellste Lieferung nützt nichts, wenn der Kunde nicht zuhause ist. Dieses Problem des E-Commerce löst nun DHL - und bietet Kunden überdimensionale Briefkästen als persönliche Packstation an. 
(Quelle: DHL)
Online-Shopper, die tagsüber selten zuhause sind, treffen sich nach der Arbeit oft zum Plausch im nahe gelegenen Paketzentrum. Packstationen sind zwar durchaus eine Alternative zum Schlange stehen am Ausgabeschalter, doch leider sind diese nicht direkt vor der eigenen Haustür und oftmals überlastet.
Eine Alternative bietet DHL nun mit dem Paketkasten direkt vor dem eigenen Haus. Dieser überdimensionalen Briefkasten ist quasi eine private Packstation. Wer solch einen Paketkasten kauft oder anmietet, wird automatisch als DHL-Kunde auf Paket.de registriert.
Sobald der Paketkasten aufgestellt ist, loggt sich der Kunde auf Paket.de ein, wählt den Service "Paketkasten" aus und gibt die ID seines Paketkastens ein. Nachdem der Paketkasten aktiviert ist, dauert es laut DHL maximal zwei Werktage, bis der Kunde Sendungen über den Paketkasten empfangen kann. Pakete an die Hausadresse legt der Zusteller dann in Ihren Paketkasten.

Auch Versenden ist möglich

Retourenpakete oder andere frankierte Sendungen lassen sich über den Paketkasten auch versenden. Dazu beauftragt der Kunde auf Paket.de per Online-Frankierung eine kostenlose Paketabholung aus dem Paketkasten.
Der Paketkasten ist insgesamt in acht Varianten für die Wandmontage oder freistehend verfügbar. Dabei muss sich der Kunde zunächst für ein Design entscheiden: Classic (ab 99 Euro) oder Modern (ab 179 Euro). Beide Design-Varianten sind dann jeweils mit oder ohne integrierten Briefkasten sowie in den Größen L sowie XL verfügbar. Eine Anmietung des Paketkasten ist ab monatlich 1,99 Euro ebenfalls möglich.
Ein anderes Zustell-Problem will Mailbox Germany lösen - nämlich dass viele Shops nur innerhalb Deutschlands liefern. Das Start-up aus Merseburg bietet ausländischen Kunden eine Postadresse, an die sie ihre Einkäufe schicken lassen können. Anschließend wird das Paket gelagert, der Empfänger bekommt ein Foto vom Äußeren - und gegen Aufpreis auch vom Inhalt. Zu einem Zeitpunkt seiner Wahl kann der Kunde dann seine Waren in einer Sammellieferung zusenden lassen und spart damit Porto. 



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