Zahlen zur digitalen Wirtschaft 22.05.2013, 13:51 Uhr

Die Zeichen stehen auf Wachstum

Für das Jahr 2014 erwartet die Digitalbranche in Deutschland einen Umsatz in Höhe von mehr als 120 Milliarden Euro. Das geht aus einer Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft hervor.
Der Umsatz der digitalen Wirtschaft in Deutschland wächst seit dem Jahr 2008 um durchschnittlich 10,13 Prozent und soll bis 2014 voraussichtlich auf über 120 Milliarden Euro ansteigen. Dies bestätigt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in seiner Studie "Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2014". 
Als Querschnittsbranche umfasst die digitale Wirtschaft alle Wirtschaftszweige, in denen zur Umsetzung von Geschäftsprozessen eine IP-Adresse genutzt wird. In der Detailanalyse der BVDW-Studie fällt im Jahr 2014 für den Bereich Service Access (Netzbereitstellung und Basisdienste) ein Umsatz von rund 34,97 Milliarden Euro bei einer jährlichen Wachstumsrate von 6,13 Prozent an. Der Bereich Applikationen und Services erwirtschaftet 43,24 Milliarden Euro (jährliche Wachstumsrate 10,65 Prozent) und der Bereich End-User-Interaktion (E-Commerce, B2C-Services und Online-Bezahlinhalte) liefert einen Umsatzanteil in Höhe von 42,54 Milliarden Euro bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 13,77 Prozent. 
Die äußerst positive Entwicklung der Umsätze in der digitalen Wirtschaft spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Seit dem Jahr 2008 verzeichnet die Branche ein kontinuierliches Wachstum von durchschnittlich 8,13 Prozent pro Jahr. Während im Jahr 2012 in der Online-Branche 396.980 Beschäftigte tätig waren, sind es in diesem Jahr bereits 426.180 Beschäftigte. Für 2014 werden sogar 460.701 Arbeitsplätze in der digitalen Wirtschaft prognostiziert. 
Die Umsatz- und Beschäftigungszahlen wurden auf Basis verschiedener Sekundärdatenquellen von Verbänden, Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes, der Bundesnetzagentur und anderer Dienste sowie über Primärerhebungen in der Verlagswirtschaft ermittelt. Zur besseren Vergleichbarkeit mit anderen Marktstudien entfällt der Bereich Online-Banking. Diese Änderung schließt direkte Vergleiche mit den Angaben der Erstausgabe aus dem Erscheinungsjahr 2011 aus. 
Einen detaillierten Einblick in den E-Commerce-Umsatz in Deutschland bietet auch eine aktuelle Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh).



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