Jeder Dritte bricht Kleiderkauf im Web ab 04.09.2013, 15:44 Uhr

Unsichere Online-Shopper

Retouren sind besonders für den Modehandel im Internet ein Problem. Dass es aber oft gar nicht erst zum Kauf kommt, zeigt nun eine Umfrage von fits.me: Jeder Dritte bricht den Kleiderkauf im Web aus Angst vor Fehlentscheidungen vorzeitig ab.
Jeder dritte Online-Shopper in Deutschland (35 Prozent) bricht den Kauf ab, wenn er sich nicht sich ist, ob das Kleidungsstück richtig passt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Anbieters für virtuelle Umkleidekabinen fits.me. Der Befragung zufolge kaufen 15 Prozent ihre Klamotten nie im Internet, aus Angst, die falsche Größe zu erwischen. Fast jeder Fünfte, nämlich 19 Prozent, beendet den Kaufvorgang wegen des Größenproblems sogar manchmal dann, wenn sie demselben Shop schon öfters eingekauft haben. Ein weiteres Fünftel zögert zwar bezüglich der richtigen Größe, kauft dann aber trotzdem ein - was für Onlinehändler zu einem anderen Problem führen kann: hohe Retourenraten.
Virtuelle Umkleidekabinen auf Smartphones oder Tablets könnten die Umsätze beflügeln. So gaben 37 Prozent der 18 bis 34-Jährigen Befragten an, dass ihnen eine solche Möglichkeit die Kaufentscheidung erleichtern würde, da sie dadurch spontan verschiedene Looks ausprobieren könnten. Für die Studie wurden 500 deutsche Verbraucher im Auftrag von fits.me zu ihrem Kaufverhalten befragt.
Der Modehandel wird in Zukunft deutlich anders funktionieren als heute. Neue Technologien wie der virtuelle Spiegel oder das Visual Tagging verändern den Kleiderkauf - im Netz wie im Laden. INTERNET WORLD Business hat im Dossier "Der Modehandel der Zukunft" zusammengetragen, welche Neuerungen in den Bereichen MobileSocial ShoppingShop Design und Anprobe zu erwarten sind.



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