Wirecard-CEO über Mobile Payment
20.01.2014, 10:20 Uhr

Autobahn ohne Autos

Mobile Payment ist nicht nur eine Frage der Technik. Durchsetzen wird sich das Bezahlen per Smartphones erst, wenn es dem Nutzer einen Mehrwert bietet. Welcher das sein könnte, erklärte auf der DLD Conference der Wirecard-Chef Markus Braun.
Dem Mobile Payment gehört die Zukunft - oder? "In fünf Jahren werden wir alle 80 Prozent der Zahlungen mobil abwickeln", zeigt sich Markus Braun, CEO des Zahlungsabwicklungsspezialisten Wirecard, überzeugt. Noch befinde sich der Markt in einem frühen Stadium: "Mobile Payment ist die Autobahn - jetzt geht es darum, die Autos zu definieren."
Das Problem ist weniger die Technik als die Schwerfälligkeit des Verbrauchers, wenn es darum geht, Gewohnheiten zu ändern. "Mobile Payment funktioniert erst, wenn die Bezahlung in andere Prozesse komplett integriert ist - wenn zum Beispiel bei einem Stadionbesuch der Besucher die Cola per Handy bestellen und bezahlen kann", so Braun. Auch die Händler profitierten davon: "Der Check-out im stationären Handel kann um 30 Prozent reduziert werden - der Händler spart Kosten und der Kunde Zeit."
Wie möchten Kunden im Webshop gerne bezahlen? Diese Frage stellen sich Internet-Händler immer wieder. Hilfestellungen geben verschiedene Studien - und die Erfahrungen anderer Shop-Betreiber. INTERNET WORLD Business hat im Dossier Payment einige Beispiele aus der Praxis zusammengestellt. Außerdem bietet das Dossier eine Übersicht über Dienstleister und Bezahlverfahren, und es erklärt, worauf Sie beim internationalen Inkasso achten sollten und welche Vor- und Nachteile Micro- sowie Mobile Payment haben.
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