E-Commerce-Trends 25.02.2016
25.02.2016, 08:00 Uhr

Mytoys macht mehr Umsatz und weniger Verlust

Die Mytoys-Gruppe steigert ihren Umsatz und reduziert die Verluste, Etsy schließt mit gemischtem Ergebnis ab und KiK baut sein Online-Angebot aus. 
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- NEWS -

Die Mytoys Group ist auf Wachstumskurs. Im gerade auslaufenden Geschäftsjahr erzielte sie einen Umsatz von über 500 Millionen Euro. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 20 Prozent. Beim operativen Ergebnis (EBITDA nach IFRS) konnte der Verlust von rund 28 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014/15 in diesem Jahr auf rund 16 Mio. Euro verbessert werden. Die positive Entwicklung führt das Unternehmen unter anderem auf das Multi-Shop-Konzept sowie auf Investitionen in Logistik und IT zurück. Die Mytoys Group gehört zur Otto-Group und betreibt zum Beispiel den Spielzeug-Shop Mytoys, den Damenmode-Versand Ambellis und den Schuh-Shop Mirapodo. >>> Pressemitteilung / zur Website 
Bei Home24 gab es in letzter Zeit zahlreiche Personalabgänge – quer durch alle Hierarchieebenen. Grund dafür ist nach Expertenmeinung in erster Linie die dringend notwendige Neu-Strukturierung des Online-Möbelhändlers. >>> Gründerszene 
Der Online-Weinhändler Vicampo sammelte in einer Finanzierungsrunde 5,3 Millionen Euro ein. Es handelt sich bereits um die vierte Kapitalerhöhung für das Startup aus Mainz. >>> Gründerszene 

- INTERNATIONAL -

Etsy, der Onlinemarktplatz für Selbstgemachtes beendete das Jahr 2015 mit einem gemischten Ergebnis. Dem Jahresumsatz von 273,9 Millionen US-Dollar steht ein Nettoverlust von 4,2 Millionen US-Dollar gegenüber. Dank eines Umsatzwachstums im vierten Quartal 2015 (Weihnachtsgeschäft) zogen die Aktienpreise für Etsy dennoch etwas an. >>> Internetworld.de  
UPS investiert in das Same-Day-Delivery Startup Deliv. Deliv beliefert unter anderem die Kunden des Warenhauses Macy‘s. UPS erhofft sich durch die Investition mehr Einblicke in das Same-Day-Delivery-Geschäft. >>> Guelph Today

- BACKGROUND -

Recht: Seit gestern gilt das neue Gesetz zur Textilkennzeichnung – und das birgt Risiken für alle Onlinehändler, die Textilerzeugnisse verkaufen. So darf in Deutschland ein Stoff nicht mehr mit „100 % Cotton“ bezeichnet werden. Es muss „100 % Baumwolle heißen“. Verstoßen Online-Händler gegen die Vorschriften drohen Abmahnungen und Bußgelder. >>> Shopbetreiber Blog 
B2B-Digitalisierung: Klassische B2B-Unternehmen gelten im Allgemeinen als nicht besonders innovativ. Doch der Schein trügt, denn immer mehr junge B2B-Startups ziehen nach Berlin, weil dort ideale Rahmenbedingungen herrschen: Qualifiziertes Personal, exzellente Digitalnetzwerke und vergleichsweise günstige Mieten und Gehälter. >>> B2B Seller
Online-Marktplätze: Nach einer aktuellen Erhebung des Bundesverbandes Onlinehandel e.V. (BVOH) und der Firma P.Digital gibt es in Europa 335 Online-Marktplätze – 60 davon allein in Deutschland. Die Studie „Marketplaces across Europe“ hat eine Übersicht erarbeitet und ein Ranking daraus abgeleitet >>> Pressemitteilung / zur Studie  

- ZAHL DES TAGES -

Jeder fünfte Shopbetreiber wurde im Jahr 2015 abgemahnt. Zu diesem Ergebnis kommt die Händlerbund-Studie „Abmahnungen im Jahr 2015“. 50 Prozent der befragten Händler berichteten sogar von einem Anstieg der Abmahnungen im Vergleich zum Jahr davor. >>> Onlinehändler News   

- GEHÖRT -

„Wir hätten gerne KiK in jedem europäischen Kleiderschrank.“
KiK will in den nächsten fünf Jahren in Europa über 1.500 neue Läden eröffnen, so der Unternehmenschef Patrick Zahn. Vorher aber will der Textil-Discounter erst einmal seine Online-Präsenz ausbauen. Dieses Jahr will das Unternehmen bis zu 2,5 Prozent seines Umsatzes im Internet erwirtschaften. >>> Focus
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