E-Commerce-Trends 10.02.16
10.02.2016, 08:00 Uhr

Estee Lauder: Eine Milliarde Dollar Webumsatz

Die Kosmetikmarke Estee Lauder will 2016 eine Milliarde US-Dollar über das Web umsetzen und Amazon investiert in Lobby-Arbeit und will chinesische Fabriken zu FBA-Sellern machen.
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- NEWS -

Der Online-Möbelhandel ist um einen Shop reicher. Unter www.mobego.de öffnete jetzt ein weiterer Konkurrent seine virtuellen Türen. Im Sortiment finden sich Möbel, die allesamt in Deutschland oder Europa gefertigt wurden. Ein besonderes Serviceangebot ist die kostenlose Zustellung der Ware. >>>Pressemitteilung
Breuninger konstatiert unter seinen Kunden eine hohe Mobile-Payment-Akzeptanz. In den insgesamt elf Standorten würden eine „hohe vierstellige Zahl an Kunden“ die Rechnung über ihr Mobiltelefon bezahlen. Eine entsprechende App gibt es seit Ende 2015 für Apple- und Android-Nutzer. In diesem Jahr soll das Angebot des Breuninger Mobile Wallet weiter verbessert werden. >>>Location Insider
Amazon engagiert Matthias Schweighöfer für seine erste eigene deutsche TV-Serie. In „Wanted“ geht es um einen Mann, dessen Leben durch einen Hacker-Angriff auf den Kopf gestellt wird. Zum Start sind sechs Folgen geplant. >>>wuv.de
Ein im April 2014 gegründeter Online-Shop für exklusive Kindermode im Mini-Me-Style sucht einen neuen Besitzer, weil sich der Betrieb einer Werbeagentur und eines Online-Shops zeitlich nicht mehr unter einen Hut bringen lässt. Im Sortiment finden sich Marken wie Woolrich, Parajumpers, Blauer USA, Canada Goose oder UGG Australia. Der Nettoumsatz 2015 lag bei 105.000 Euro. Der durchschnittliche Warenkorbwert bei 150 Euro, ins Marketing wurden 2015 26.600 Euro investiert. Der Kaufpreis auf VHB-Basis liegt bei 250.000 Euro. >>>Shopanbieter.de

- INTERNATIONAL -

Die Kosmetikmarke Estee Lauder erwartet für das Jahr 2016, mit Online-Verkäufen die Umsatzmarke von einer Milliarde US-dollar zu knacken. Besonders stark florieren die Geschäfte in China. >>>Internet Retailer
Amazon will chinesische Produzenten offenbar zu seinen größten FBA-Sellern machen und nennt dieses Unterfangen „Project Dragon Boat". Dies will Bloomberg News einem geheimen Dokument von 2013 entnommen haben. Dazu soll ein Logistik-Netzwerk aufgebaut werden, das die Lieferung aus den chinesischen Fabriken direkt an die Türschwellen der Konsumenten abwickelt. Aus Amazon-nahen Kreisen sei zu hören, das Projekt „schreite voran“. >>>eCommerceBytes.com
Amazon hat seine Lobbyausgaben im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Insgesamt 9,4 Millionen Dollar wurden investiert, um politische Entscheidungsträger zu beeinflussen. >>>ZDNet.de
Die Online-Modemarke Finery expandiert in die reale Welt. Bei der britischen Warenhauskette John Lewis will der Webhändler sechs Shop-in-Shop-Flächen eröffnen. Seit dem Launch vor zwölf Monaten gewann die Marke, die von ehemaligen Topshop-, Asos- und Rocket-Internet-Managern gegründet wurde, 100.000 Kunden und erwirtschaftete fünf Millionen Pfund Umsatz. >>>Telegraph.co.uk

- BACKGROUND -

B2B-Handel: Wenn B2C-Online-Händler in den B2B-Handel einsteigen wollen, brauchen sie vor allem eines, Geduld. Denn bis so ein B2B-Shop wirklich Umsatz macht, kann es dauern. >>>b2bseller.de
Kosmetikhandel: Startup-Kosmetikmarken wie Glossier, Stowaway oder Bevel verkaufen ihre Produkte ausschließlich über das Web und profitieren von direktem Kunden-Feedback, schnellen Produktanpassungen und On-Demand-Inventar. >>>Adweek.com
Schweiz: Die Schweizer schätzen an ihren Online-Shops eine zweckmäßige Bezahlabwicklung, Shop-Zertifizierungen, Kundendienst und kostenlose Retouren. Das zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule für Wirtschaft Zürich und der Schweizerischen Post. Als Bezahlungsmöglichkeit ist vor allem die Rechnung gefragt, gefolgt von der Kreditkarte und der PostFinance-Debitkarte. >>>Inside-it.ch
Matratzen-Hype: Das mit knapp 70 Millionen Dollar finanzierte US-Matratzenstartup Casper inspirierte auch in Deutschland eine ganze Reihe von Nachahmern. Digital kompakt hat den Überblick behalten. >>>Digitalkompakt.de

- GEHÖRT -

„Ich glaube, die Online-Anbieter werden den stationären Handel neu erfinden: Sehr viel effizienter, verknüpft mit digitaler Technik. Der etablierte Handel wird hier noch einige Überraschungen erleben.“
Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein, glaubt, dass Online-Händler den stationären Mitbewerbern auch auf der Fläche zusetzen werden. >>>Der Handel
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