Gastbeitrag
24.02.2016, 08:05 Uhr

5 Tipps für die erfolgreiche Personalisierung im B2B-Shop

Nicht nur im B2C-Sektor, auch für den B2B-Bereich wird individueller Kundenservice immer wichtiger. Das sind fünf Tipps für die erfolgreiche Personalisierung im B2B-Shop.
(Quelle: shutterstock.com/rvlsoft)
In Business-to-Consumer-Shops (B2C) ist es inzwischen Standard, dass Kunden individuelle Angebote bekommen, die auf ihren persönlichen Interessensprofilen basieren. Auch für den Business-to-Business-Commerce (B2B) werden Personalisierung und individueller Kundenservice immer wichtiger.
Doch wie genau können B2B-Shop-Betreiber ihren Kunden ein personalisiertes Einkaufs-Erlebnis ermöglichen? Welche Funktionalitäten sind dafür unverzichtbar? Wie die Personalisierung eines B2B-Shops gelingen und letztendlich auch der Lead-Generierung dienen kann, zeigen die folgenden fünf Tipps von André Lähr, Expert Consultant bei diva-e Netpioneer.

1. Lernen Sie Ihren Kunden kennen

Für die erfolgreiche Personalisierung Ihres B2B-Shops ist es unerlässlich, dass Sie Ihre Kunden genau kennen. Eine CRM-Datenbank mit Informationen zu Unternehmen, Abteilung und Position gehört dabei ebenso zum Standard wie eine gespeicherte Bestellhistorie, soweit der Kunde zuvor bereits im Shop eingekauft hat.
Eine weitere Möglichkeit, Kundendaten zu sammeln, ist das sogenannte Micro-Targeting. Dabei werden Kunden anhand bestimmter Merkmale in verschiedene Zielgruppen eingeteilt. Ist es zum Beispiel ein Neukunde oder ein bereits bekannter Großkunde? Aus welcher Branche kommt er? Moderne Lösungen ermöglichen es sogar, Shop-Besucher schon vor dem Log-in einem bestimmten Unternehmen zuordnen, wenn dieses bereits als Kunde registriert ist. So lassen sich entsprechend relevante Angebote und Informationen direkt anzeigen.
 
Durch die Echtzeit-Dokumentation der Besucher-Aktivitäten auf den Shop-Seiten lässt sich zudem auf seine Interessen und Bedürfnisse schließen - sucht er nach allgemeinen Produktinformationen, recherchiert er spezielle Ersatzteile, oder schaut er nach Sonderangeboten für Artikel, die von seinem Unternehmen regelmäßig bestellt werden? Aufgrund der gespeicherten und in Echtzeit erhobenen Informationen kann der Shop-Besucher einer bestimmten Buyer-Persona-Gruppe zugeordnet werden. In vielen E-Commerce- oder Content-Management-Systemen sind Funktionalitäten für die daraus folgende dynamische Anzeige bestimmter Inhalte für genau diese Persona bereits integraler Bestandteil. Unternehmen, die entsprechende Kundendaten strukturiert erheben und aufbereiten, können diese nutzen, um immer passgenauere Inhalte auszuspielen und jedem Kunden so individuelle und relevante Angebote zu unterbreiten.

2. Schaffen Sie eine solide Datenbasis

Um jederzeit einen vollständigen Überblick über Produkte, Kunden und Preise zu haben, ist eine solide Datenbasis unverzichtbar - erst recht im B2B-Commerce. Deshalb sollten Sie von Anfang an genau klären, wie Sie die Daten nutzen und wie Sie diese organisieren wollen. Machen Sie sich daher frühzeitig Gedanken über die strategische Gestaltung der Datenbasis Ihres B2B-Shops. Fragen, die Sie dafür beantworten müssen: Wo sollen die Informationen zu Produkten angelegt werden? Welches System ist führend? Das Shopsystem, das CMS, ERP oder ein Product Information Management (PIM) System? Wie werden Daten zwischen den Systemen synchronisiert? Diese Punkte müssen geklärt werden und es gilt festzulegen, wer welche Daten in welchem System pflegt. Denn nur auf Basis vollständiger und stets aktueller Daten lässt sich ein B2B-Shop erfolgreich personalisieren.
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